Trotz alledem und alledem!

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MKubusch@spiel-doch-selber.de6. Theaterwochen »ROTE LINIEN!«, Postkarte #5

(Noch) keine Schließung! (Noch) keine Rettung!

Ensembles & Eltern wollen WEITERMACHEN! Politik will HELFEN!

»Die Hoffnung stirbt zuletzt.« (Griechische Mythologie)

Am Freitag, 28. März, hat die Vollversammlung des Theaters stattgefunden.
Gemeinsamer Entschluss aller versammelten Kinder, Jugendlichen, Eltern, Theaterpaten und Vereinsmitglieder:
Das Theater arbeitet zunächst weiter und startet ab August 2014 in seine 22. Spielzeit (2014/2015).

Die GEWOBAG (Vermieterin) ist dem Verein sehr großzügig entgegengekommen und hat für den Zeitraum September – Dezember 2014 einen Nachlass der Miete gewährt. Das ist keine Selbstverständlichkeit! Dafür bedanken wir uns bei der GEWOBAG sehr herzlich!

Parallel bemüht sich der Verein, das Theater, gemeinsam mit den Eltern und Theaterpaten, auch unterstützt von unterschiedlichen Politikern, um eine rasche und nachhaltige Lösung der prekären finanziellen Lage. Auf Dauer ist das Theater nicht mehr in der Lage, alle anfallenden Kosten der Proben- und Spielstätte, des laufenden Kurs-, Workshop- und Veranstaltungsbetrieb allein und ohne jegliche Förderung zu leisten.

Wer das Theater unterstützen will, kann dies tun! Jede Unterstützung zählt. Jetzt erst recht!

Inhaber = Murkelbühne e.V.
Bank = HypoVereinsbank
IBAN = DE 81 10 02 08 90 00 14 90 82 77
BIC = HYVEDEMM488
Verwendungszweck = Spende oder Theaterpate 2014

Sofort-Unterstützer/innen seit 27.03. bis heute:
Pierre Sanoussi-Bliss, Florian Martens, Stefan Liebich, Klaus Mindrup, Sören Benn, Dr. Clara West, Anja Lilkendey, Arnold Sauter und Vendulka Cechan, Cornelia Raue und Dr. Jan Raue, Jaqueline Blume de Obando, Nikolaus Karsten, Ursula Tillmetz-Sacher, Jeannette Gruner, Stephan Haensch / Business School GmbH, Angret Engelmann, Simone Floßmann und Thomas Schmiedgen, Jörg Henkel, Sigrid Grajek, Prof. Dr. Lutz Heusinger, Gabriele Heimann, Lioba Zürn-Kasztantowicz, Andrea Schnittker und Helder Schnittker, Martin Stahl, Toralf Hessel, Katja von Gizycki, Holger Forke, Antje Scheuritzel und Dieter Kahmann, Hans-Christian Ströbele, Ramona Kubusch und Matthias Kubusch, Jana Akkoyun, Constanze Schmidt, Sigrid Scheuritzel und Thomas Scheuritzel, Christine Malkowski (in Reihenfolge des Eingangs)...

Dafür vielen Dank!

Ganz besonders möchten wir uns bei den Kindern und Jugendlichen bedanken, die sich sofort geäußert und bereit erklärt haben, alles zu tun, damit das Theater weitermachen kann. Von den Angeboten, das eigene Sparbuch aufzulösen, Taschengeld zu teilen, die Oma aus der deutschen Provinz nach Berlin zu holen, um reichhaltige Kuchenbasare durchzuführen, in der eigenen Wohnung den Kurs weiterzuführen, Demonstrationszüge zum Roten Rathaus durchzuführen oder uns bis nach Spandau nachzureisen, sollten wir dort neu anfangen, nehmen wir zunächst Abstand. ALLES ANDERE werden wir – gemeinsam mit EUCH – versuchen. Wenn ihr die Möglichkeiten nutzt, die IHR nutzen könnt, sogar leicht nutzen könnt (z.B. Werbung, Teilhabe, Mitwirkung auch über soziale Medien), dann wäre das eine große, eine sehr große Hilfe. Ebenso das offensive Werben mit Postkarten und mit EUREN Stücken & Auftritten!

WIR hoffen, WIR schaffen das! GEMEINSAM!
Unausweichlich
(von Heinz Kahlau)
Da ist der Weg, den du trottest: mit nassen Füßen, mit unbezahlten Rechnungen,
mit Liebeskummer, mit Existenzangst, mit Kopfschmerzen.
Nichts siehst du mehr.
Sie sieht dich kommen und duckt sich, spannt, reckt sich und lauert.
Schon bist du vorüber, da springt sie und sitzt dir schon wieder im Nacken:
Die Hoffnung


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20 Jahre Kinder & JugendTheater MURKELBÜHNE

THEATER NACH ZAHLEN!

Laudatio des PRENZLKASPERS zum 20. Geburtstags des Theaters am 14. Dezember 2013 in der THEATERKAPELLE in Friedrichshain.

Insgesamt 11 Laudator/innen haben jeweils eine kurze, maximal 3-minütige Festrede gehalten zu Themen wie beispielsweise »Wie das Theater zu meiner Persönlichkeitsentfaltung und Selbstfindung beigetragen hat« oder »Das Theater und die Liebe« oder »Das Theater und der Tod - Es lebe der Theatertod« oder »20 Jahre sind genug - Fangen wir von vorne an!«. Wir bedanken uns bei Prof. Martin Schneider, Christina Emig-Könning, Peter W. Küng, Ramona Kubusch, Klaus Mindrup, Rosa Falkenhagen, Robert von Wroblewsky, Conny Raue, Beate Rademacher, Can Raasch und last but not least beim PRENZLKROKODIL und dem TEUFEL. Das PRENZLKROKODIL ist für den erkrankten PRENZLKASPER eingesprungen. Diese Laudatio veröffentlichen wir hier stellvertretend für alle Laudator/innen.

THEATER NACH ZAHLEN!

DAS PRENZL-KROKODIL:
Meine sehr verehrten Damen und Herren,
liebes Publikum,
liebe Freunde und liebe Theaterpaten,
20 Jahre MURKELBÜHNE!
Schon 8 Jahre länger als das 1.000-jährige Reich!
Und erst halb so lang wie die ganze DDR.
Circa 7.500 Kinder und Jugendliche haben in den verschiedenen Ensembles, Kursen, Workshops und Projekten mitgemacht.
Auch in Schulen, Kindergärten, Jugendklubs oder anderen Einrichtungen. Sogar eine Seniorenfreizeitstätte hat mal mitgemacht!
Ungefähr 100.000 Zuschauer haben die Vorstellungen deutschlandweit besucht.

DER TEUFEL:
Was? 100.000??? Das kann doch gar nicht sein. So ein Blödsinn? Wer hat denn hier die Zahlen gefälscht, hä?

DAS PRENZL-KROKODIL:
Was? Wieso gefälscht?

DER TEUFEL:
Überleg doch mal? Hunderttausend! Welch eine Zahl! Das sind ja in Worten…, ähhh…, hunderttausend!

DAS PRENZL-KROKODIL:
Ja, klar! Hunderttausend sind hundert mal tausend…

DER TEUFEL:
Schwaaaachsinnnnnnn!

DAS PRENZL-KROKODIL:
Was ist denn in Dich gefahren? Mach doch nicht so einen Terror. Wenn hier steht 100.000, dann sind es 100.000, basta.

DER TEUFEL:
Was in mich gefahren ist? Du fragst, was in mich gefahren ist? Tolle Frage!

DAS PRENZL-KROKODIL:
Jaaaa, was ist in Dich gefahren, dass Du hier so ein Spektakel machst?

DER TEUFEL:
Ja, guck. Der Kubusch ist in mich gefahren. Der will mich unter Kontrolle bringen, damit ich auch seine gefälschten Zahlen glaube. Mache ich aber nicht! Da kann der mir in den Arsch kriechen wie er will. Das sind höchstens, mit Augen zudrücken, 99.000 Zuschauer. Aller-aller-höchstens…

DAS PRENZL-KROKODIL:
Hau ab, Du Meckersack… Wir wollen hier nur schöne, tolle Zahlen hören…

Es gab 152 Premieren und Präsentationen. Es gab 17 künstlerische Mitarbeiter/innen. 12 Praktikant/innen. 22 Techniker/innen.
Die jüngste Schauspielerin war 3,5 Jahre alt. Die älteste Schauspielerin war 92 Jahre alt.
Allein in den letzten 3 Spielzeiten, die wir in der Greifswalder Straße spielen, werden wir bis zum Sommer 2014 mehr als 100.000 EURO Miete und Betriebskosten bezahlt haben.
Da fehlen dann noch die Zahlen für die Fixkosten wie Versicherungen, für Honorare und Löhne, für Ausstattungskosten wie Bühnendekorationen, Requisiten, Kostüme, Schminke. Oder Kosten für Verbrauchsmaterial wie Klopapier, Reinigungsmittel, Staubsaugertüten oder auch Ersatzmaterial wie Scheinwerfer-Brennlampen, Leuchtstoffröhren
und
und
und…
Soooo! Das ist Theater!
Und gehört auch mal in eine Festrede.
Der Rest ist Schweigen!

Eine Laudatio der besonderen Art kann man hier als Video-Reportage sehen:
»Wir haben uns immer selbst gerettet«

Diese Selbstrettung funktioniert aber nur mit Hilfe zahlreicher spendenfreudiger Unterstützer/innen und Theaterpaten! Deswegen: Theaterpate werden. JETZT!
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»ROTE LINIEN«
XXI. Spielzeit 2013/2014
Spielzeitkarte #1
www.facebook.com/Murkelbuehne
Kontakt (030) 448 33 54

»Ulpi, der Freiheitskämpfer«

XXI. Spielzeit 2013/2014 »ROTE LINIEN«

Das Theater wird 20 Jahre alt!

Die XXI. Spielzeit des Theaters steht unter dem Motto »ROTE LINIEN«. Nachdem das Theater in der letzten Spielzeit »FREIHEIT MACHT ARBEIT« mit seinen Produktionen kontroverse, zumeist aber produktive und notwendige Diskussionen ausgelöst hat, erklärt es die »Grenzüberschreitung«, den »Tabubruch«, die ROTE LINIE vom Ausnahmezustand zum Spielzustand. Es wird wieder ganz unterschiedliche, merkwürdige (des Merkens würdige!), provokante, unterhaltsame, absurde, kämpferische, groteske, harte oder auch anrührende Produktionen geben. Die unterschiedlichen Altersgruppen werden sich dem Thema auf ganz verschiedenen Wegen nähern und damit spielen ...
Der Projektkurs 14+ startete im Oktober mit seiner neuen Inszenierung und präsentierte »DIE RÄUBER« von Schiller.
Premierenankündigung #2 - Polizeikontrolle und Premierenankündigung #1

Im Dezember folgte der Projektkurs 16+ mit seiner Eigenproduktion »STILLE NACHT - Eine Verkündigung«, mit der das Ensemble sehr erfolgreich in der THEATERKAPELLE in Berlin-Friedrichshain gastierte.
»STILLE NACHT - Eine Verkündigung«

Außerdem: Das Theater feierte im Dezember 2013 seinen 20. Geburtstag, ebenfalls in der THEATERKAPELLE in Berlin-Friedrichshain mit einer großen »ZWANZIGERPARTY«.

Im Rahmen des 20. Geburtstages des Theaters hat Julius Gruner (Projektkurs 14+) eine Dokumentation über das Theater gedreht: »Wir haben uns immer selbst gerettet«. Dabei interviewte er Theaterpaten wie Florian Martens (Schauspieler) und Clara West (Politikerin), Spieler/innen des Theaters und Kursleiter... Hier der Clip:
»Wir haben uns immer selbst gerettet«

Die nächsten Premieren und Produktionen werden im Rahmen der THEATERWOCHEN im Mai und Juni 2014 gezeigt.