Grußwort zur Spendenaktion MEINE BÜHNE - DEIN THEATER!
Prof. Monika Grütters (MdB)
Staatsministerin für Kultur und Medien

Informationen zur Spendenaktion:
Matthias Kubusch
Telefon (030) 448 33 54
MKubusch@spiel-doch-selber.de

SEIN oder NICHTSEIN! Wir sind! - Theaterpatenaktion 2015

Grußwort der Staatsministerin für Kultur und Medien, Prof. Monika Grütters, zur Spendenaktion MEINE BÜHNE - DEIN THEATER!

Erich Kästner hat 1946 in seinem Aufruf „Die Klassiker stehen Pate“ gefordert, es möge in jeder größeren deutschen Stadt ein Theater geben, das den Kindern gehören sollte.
„Sie würden spielen, zuschauen und sich in diesen grundverschiedenen Beschäftigungen abwechseln. Sie hülfen beim Entwerfen und Malen der Bühnenbilder mit. Sie würden kritisieren und debattieren. Sie würden musizieren und Kinderopern spielen. Sie würden in Nebenräumen ihre selbstgemalten Bilder ausstellen. Sie würden sich selber gelegentlich kleine Stücke und Festspiele schreiben. Sie könnten in ihrem Theater alles tun, was mit ,Kind und Kunst‘ zusammenhängt (...).“ Kästner nannte es „musische Erziehung“. Wir fassen den Begriff heute noch weiter und nennen es „kulturelle Bildung“.

Das Kinder- & JugendTheater MEINE BÜHNE ist so ein Ort, wie ihn sich Erich Kästner wohl vorgestellt hat. Hier erobern sich Kinder und Jugendliche aus dem gesamten Berliner Raum, aus unterschiedlichen sozialen Schichten und Milieus, ihre Bühne und die Welt. Die Jüngsten sind gerade vier Jahre alt, die Ältesten Anfang 20. Viele bleiben über Jahre in ihren Ensembles zusammen und lernen dabei die unterschiedlichen Genres und Facetten der Theaterkunst kennen, sammeln Erfahrungen, suchen ihren individuellen Ausdruck, formulieren ihre Probleme, Wünsche, Hoffnungen und finden persönliche Antworten auf wichtige Fragen des Lebens und Zusammenlebens - und damit auch ihre eigenen Wege
in die Gesellschaft. Kultur öffnet Welten, weil sie Augen, Ohren und Herzen öffnet: Das Kinder- & JugendTheater MEINE BÜHNE ist dafür ein wunderbares Beispiel.

Nach Erfahrungen an vier unterschiedlichen Spielstätten will MEINE BÜHNE nun endlich sesshaft werden - und ausgerechnet in einer alten Friedhofskapelle in Berlin-Friedrichshain ein Theater- und Performancehaus eröffnen. Mit der Sanierung soll ein einladender Proben- und Veranstaltungsort entstehen, der die jungen Künstlerinnen und Künstler und das Publikum gleichermaßen anspricht. Das wird nur mit tatkräftiger Unterstützung gelingen. Deshalb sammelt das Theater Spenden und sucht engagierte Theaterpatinnen und Theaterpaten unter dem Motto: MEINE BÜHNE - DEIN THEATER! Ich unterstütze diesen Spendenaufruf gerne und wünsche allen Beteiligten und Mitwirkenden von Herzen viel Erfolg!

Grußwort unserer Schirmherren zur Spendenaktion MEINE BÜHNE - DEIN THEATER!
Klaus Mindrup (MdB)
und
Hans-Christian Ströbele (MdB)

Informationen zur Spendenaktion:
Matthias Kubusch
Telefon (030) 448 33 54
MKubusch@spiel-doch-selber.de

Grußwort unserer Schirmherren zur Spendenaktion MEINE BÜHNE - DEIN THEATER!


SPIEL DOCH SELBER!
Das ist das Motto von zahlreichen Kindern und Jugendlichen, die seit 23 Jahren in Berlin Theater in vier Standorten gemacht haben.
Sie haben nicht nur das Theaterhandwerk gelernt, sondern auch gemeinsam zu denken und zu spielen gelernt, sich mit sich und der Umwelt auseinanderzusetzen und Konflikte und Probleme zu formulieren und auszutragen. Viele von ihnen arbeiten inzwischen im künstlerischen Bereich – sogar auf großen Bühnen, im TV und Filmen.

Als wir gefragt wurden, haben wir gerne die Schirmherrschaft für das Kinder & Jugendtheater MEINE BÜHNE übernommen.

Jetzt will MEINE BÜHNE sesshaft werden. Aus einer ehemaligen Friedhofskapelle in Berlin-Friedrichshain, Boxhagener Straße, die als solche nicht mehr genutzt wird, soll ein Theater- und Performancehaus entstehen, in dem Kinder und Jugendliche nicht nur Zuschauer sind, sondern noch mehr als bisher selber Theater spielen und machen. Damit das gelingen kann und ein einladender, freundlicher und vielseitig bespielbarer Ort für Workshops, Kurse, Proben und Auftritte entsteht, braucht MEINE BÜHNE Ihre-Eure-Unsere Hilfe.

Sie sammeln Spenden und suchen Theaterpatinnen und Theaterpaten.
Wir wünschen allen, die mitmachen, viel Erfolg!

300 Theater² spenden!
Theaterpate werden! JETZT!

Informationen im Theaterbüro
Telefon (030) 448 33 54
MKubusch@spiel-doch-selber.de

SEIN oder NICHTSEIN! Wir sind! - Theaterpatenaktion 2015

Theater² spenden! Theaterpate werden!

Theaterverwandlung läuft auf Hochtouren!

300 Theater² spenden! - Theaterpate werden!
»MEINE BÜHNE – DEIN THEATER!«
Aus der Murkelbühne wird MEINE BÜHNE – Aus der alten Friedhofskapelle wird DEIN THEATER!
Wir haben zweimal sehr erfolgreich in der ehemaligen Friedhofskapelle / Theaterkapelle in Berlin-Friedrichshain (Boxhagener Straße 99) gastiert und gespielt.
(»STILLE NACHT – Eine Verkündigung« im Dezember 2013 // »TAGE DER MENSCHHEIT – Die lange Nacht des Vaters aller Dinge« im Juni 2015)

Seit 2014 wird die Kapelle nicht mehr regelmäßig als Theater genutzt. Anfang Mai 2015 hat dort die letzte Trauerfeierlichkeit stattgefunden.
Mitte 2014 sind wir mit dem Evangelischen Friedhofsverband Berlin Mitte ins Gespräch gekommen über eine weitere Nutzung der Kapelle als neuen Proben- und Spielort. Diese Gespräche waren konstruktiv und offen. Es hat etliche Begehungen und Begutachtungen gegeben. Architekt/innen, Fachfirmen und auch die zuständigen Denkmalschutzbehörden sind involviert.
Eine Nutzung als Kinder- und Jugendtheater ist aber nur möglich, wenn zuvor saniert und der Ort entsprechend ertüchtigt wird. (z.B. elektrische Anlagen, sanitäre Anlagen etc.) Die ersten Bauarbeiten können voraussichtlich im Herbst 2016 beginnen.
Einen Teil wird der Evangelische Friedhofsverband Berlin-Mitte (Vermieter) finanzieren (vor allem die Grundsanierung), den anderen Teil werden wir als Theater aufbringen müssen (vor allem die nutzungsbedingten Bauarbeiten/Einbauten).

Dafür brauchen wir IHRE & EURE Hilfe!
Spendet Theater²! Werdet Theaterpaten!
Wenn 300 Theater² gespendet werden, können wir das Vorhaben gemeinsam schaffen!
Unsere Theaterverwandlung haben wir offiziell am 5. Juli 2015 begonnen! Die Aktion Theater² spenden ist am 7. Oktober 2015 gestartet.

Baut mit an einem Theater, in dem noch mehr als bisher die jungen Akteure, die Kinder & Jugendlichen das Sagen haben werden. SPIEL DOCH SELBER!
Baut mit an IHRER Bühne, baut mit an EUREM Theater!
Sagt es weiter, teilt es auf Facebook, spendet auf das Spendenkonto des Theaters…
Wir schaffen das, zusammen!
MEINE BÜHNE – DEIN THEATER!


Die Aktion steht unter der Schirmherrschaft von
Hans-Christian Ströbele (MdB)
und
Klaus Mindrup (MdB)

Wer das Theater bei der Realisierung seiner neuen Vorhaben in seiner bereits 24. Spielzeit 2016/17 unterstützen will, kann dies tun! Jede Unterstützung zählt. Jetzt erst recht!
Deswegen:
SEIN oder NICHTSEIN! - WIR SIND!

Inhaber = Murkelbühne e.V.
Bank = HypoVereinsbank
IBAN = DE 81 10 02 08 90 00 14 90 82 77
BIC = HYVEDEMM488
Verwendungszweck = Spende / Theaterpate 2016

Weitere Informationen erhalten Sie bei Matthias Kubusch = (030) 448 33 54 = MKubusch@spiel-doch-selber.de // Selbstverständlich erhalten Sie eine steuerabzugsfähige Spendenquittung. Vielen Dank im Voraus!

Neuanfänger/in > bis 99 EUR pro Spielzeit
Theaterpat/in> ab 100 EUR pro Spielzeit
Theater² spenden > 150 EUR pro Quadrat
Theaterretter/in > ab 250 EUR pro Spielzeit
Bildungsinvestor/in > ab 500 EUR pro Spielzeit
Kulturmäzen/in > ab 1.000 EUR pro Spielzeit
Projektpartner/in > ab 2.500 EUR pro Spielzeit
Bauherr/in > ab 5.000 EUR pro Spielzeit

Die Unterstützer/innen der Aktion MEINE BÜHNE - DEIN THEATER! seit August 2015 bis heute:
Pasqual von Wroblewsky, Andrea Schöneich und Carsten Schöneich, Tilmann Wauer, Thomas Bohla, Jaqueline Blume de Obando, Tatjana Hofmann, Udo von Wroblewsky, Doris Zucker, Heep Gerüstbau GmbH, Anne Kathrin Rosenberg, Petra Loos, Florian Kutt, Stefan Schönwolff, Eva- Maria Winkel und Johannes Winkel, Elsbeth Küng (†) und Peter Küng, Simone Floßmann und Thomas Schmiedgen, Andrea Schnittker und Helder Schnittker, Gabriela Manschus, Veronika Goldschmidt (†), Jeannette Gruner, Dr. Clara West, Antje Scheuritzel, Ursula Schonert, Helga Ewert, Prof. Lutz Heusinger, Florian Martens, Christoph Schneider / RAMMSTEIN, Jan Wilhelm Haas, Theaterkapelle e.V., Michael Schäfer, Dr. Arnold Sauter, Jörg Henkel, Antje Schneider und Prof. Martin Schneider, Eda Blumel-Fenner und Günter Fenner, Elisabeth Barth und Eberhard Barth, Friedemann Loeltgen, Ralf Kümpel, Margot Gruner, Roswitha Buddenberg und Dieter Buddenberg, Sigrid Scheuritzel, Martin Anker, Ingrid Strümpel und Karl-Heinz Strümpel, Christa Muche, Markus Strümpel, Ingeburg Feuerstack, Ingeburg Thiemann, Christina Meier und Robert Meier, Eva Dörr und Gerhard Dörr, Dr. Rüdiger Berndt, Gundula Bock, Dr. Vera Maiwald, Jürgen David, Krisztina Grunewald und Theodor Kubusch (in Reihenfolge des Eingangs)...
Vielen Dank! Bitte weitersagen und weiter spenden!

Bisherige Unterstützer/innen 1999-2015:
Jana Akkoyun, Viola Al-Bittar, Martin Anker, ASCA GmbH / Dr. Christine Wedler, Anne-Katrin Albrecht / Musikschule „Béla Bartók“ Pankow, Thomas Altmann, Barnbrook Steuerberatungsgesellschaft mbH / Cornelia Barnbrook, Inka Bause, Peter Bause, Sören Benn, Erich Berger, Beate Bittner / Glutrot GmbH, Thomas Bohla, Jan Borkowsky / Instrumente und Bandequipment, Dr. Martin Born, Artur Brauner, Dr. Ute Bredemeyer, Wilfried Brexel, André Brie, Brillen in Berlin GmbH / Kay Clement, Anneli Bruch, Tobias Bruche / Restaurant Zwiwwel, Buchhandlung am Schönhauser Tor, Café und Kneipe Bukowski, Christian Bahrmann / Der Prenzlkasper und Kikaninchen-Mann, Jacqueline Blume de Obando und Alan Obando Mejia, Ronald Bolza, Elisabeth Büttner, Causales – Gesellschaft für Kulturmarketing und Kultursponsoring / Eva Nieuweboer und Hans-Conrad Walter, Vendulka Cejchan-Sauter, Claudia Dahmen, Robert Dale, Künstlergruppe Deadchickens / Breeda, Gerhard Dörr, Tankred Dorst, Brigitte Dreßler, Martin Ehrlich, Angret Engelmann, Helga Ewert, Torsten Elger, Richard Erben, Ulrike Flacke, Simone Floßmann, Georgia und Andreas Förster, Prof. Götz Friedrich (†), Fruchthof Berlin GmbH, Rosa Falkenhagen, Edda Fenner und Günther Fenner, Thomas Fietz, Holger Forke, GEWOBAG Berlin, Manfred „Mac“ Grund, Christiane Günther, Knut Gebhardt, Annette Geißler, Katja von Gizycki, Veronika Goldschmidt (†), Sigrid Grajek, Jeannette Gruner, Margot Gruner, Barbara Günther (†), Jan-Wilhelm Haas, Stephan Haensch / Business School GmbH, Katja Haese, Jan Hahn, Dr. Günter Haring, Michael Harth, Gabriele Heimann und Tilo Hejhal, Jörg Henkel, Toralf Hessel, Prof. Dr. Lutz Heusinger, Heidrun Hiller, Prof.es Renate und Kurt Hofmann, Anwaltskanzlei Stefan Hölzl / Dirk Maschke / Henrik Solf, Norbert Hoppe, Stephan Hobart-Freiberg, Kerstin Heymann, Alissa Jung, Dieter Kahmann, Lieselotte Kairies, Nikolaus Karsten (MdA), Klaus Kesler, Kids Guide Berlin, Nadja Klinger, Klaus Kordon, Sascha Kummer, Elsbeth Küng (†) und Peter Küng, Roman Kowalzek, Regina Kubusch und Klaus Kubusch, Janine Kubusch und Theodor Kubusch, Tobias Kubusch, Ramona Kubusch und Matthias Kubusch, Ralf Kümpel, Aurora Lacasa, Susann Lange, Rainer-Michael Lehmann (MdA), Klaus Lemmnitz, Maxim Leo, Georg Liebermann, Stefan Liebich (MdB), Anja Lilkendey, Emma Lilkendey, Heidemarie Lüth, Petra Loos, Christian Maier / Sculpture Berlin, Christine Malkowski, Florian Martens, Schirmherr Klaus Mindrup (MdB), Henriette Manigk, Familie Manschus, Bianca Metzner und Christian Metzner, Jörg Mischke, Frank Mittmann / Volksbühne Berlin, Birgit Müller, Gabriele Müller, Sabina Nawka / Zahnarztpraxis, Christina Nowak, Rosemarie Obst, Ostrad Fahrräder GbR, Jean Pacalet (†), Gottfried Pilz, ProColor Pulverbeschichtungs-GmbH, Britta Paschke, Quindos Service GmbH, Dr. Cornelia Raue und Dr. Jan Raue, Sabine Rausch, Druckerei Reiher, Gabriele Reichelt, Ilja Richter, Ines Richter, Karina Ristau-Kästner, Jürgen Röber, Anne Rosenberg, Marita Rosenberg und Frank Rosenberg, Silvia Remde, S+S Baugesellschaft Forum GmbH / Gerd Seele, Ursula Tillmetz-Sacher und Wolfgang Sacher, Prof. Kurt Sanderling (†), Pierre Sanoussi-Bliss, Ingeburg Sattler, Peter Sattler, Dr. Arnold Sauter, Michael Schäfer, Mareike Schäfer und Uwe Schäfer, Antje Scheuritzel, Sigrid Scheuritzel und Thomas Scheuritzel (†), Walfriede Schmitt, Thomas Schmiedgen, Antje Schneider und Prof. Martin Schneider, Constance Schmidt, Ulrike Schmid und Christoph Schneider / Rammstein, Andrea Schnittker und Helder Schnittker, Gerhard Schöne, Harald Schrott, Ursula Schonert, Uschi Schutzan und Wolfgang Schutzan, Åsmund Seip, Spielzeughandlung Spielen Berlin, Dietmar Sköries, Martin Stahl, Anne Stahl-Weiß, Schirmherr Hans-Christian Ströbele (MdB), Barbara Thalheim, Rona Tiedje, Wolfgang Thierse, Typodesignbüro / Uta Thieme, Maria Thomas, Marlene Thomas, Susanne Töpfer, Dr. Hans-Jochen Vogel, Sigrun Voigt und Wolfgang Voigt, Friseursalon Wartschek, Sybille Waury, Wilhelm Freiherr von Werthern, Dr. Clara West (MdA), Christa Wolf (†), WOESNEREI - Pfefferberg Theater / Woesner-Brothers, Manuela und Udo von Wroblewsky, Peter Wunsch, Stefanie Winderlich, Eva-Maria Winkel und Johannes Winkel, Pascal von Wroblewsky, Robert von Wroblewsky, Christoph Zimmermann, Laura Zimmermann, Doris Zucker, Lioba Zürn-Kasztantowicz, 3H GmbH
Wir danken unseren Unterstützer/innen!

Serafina,
Kurt-Schwitters-Oberschule Berlin,
11. Klasse

Aufsatz zur Aufführung
»Dantons Tod - Wir sind das Volk.«
(2016)

»„Dantons Tod“ von Georg Büchner ist ein aus heutiger Sicht schwierig zu verstehendes Theaterstück, welches am 2. Juni von einer Gruppe des Theaters MEINE BÜHNE aufgeführt wurde. Wenn man das Stück liest, kann man wegen der altertümlichen Sprache der Handlung nur schwer folgen, und auch die lange zurückliegende historische Situation, die Französische Revolution, macht es schwer, das Verhalten der Figuren nachzuvollziehen. Die Frage, die man sich in Erwartung der Aufführung stellt, ist, ob es gelingt, daraus ein spannendes und verständliches Theaterstück zu machen, das modernen Sehgewohnheiten entspricht.
Das Ensemble bestand aus jungen Schauspielern, die alle sehr talentiert waren. Man konnte im Theaterstück überraschend gut der Geschichte folgen und die Charaktere auseinanderhalten und verstehen. Die Darstellung von Danton durch zwei Personen, den Kopf - Danton und den Schwanz - Danton, war eine gute Idee, um den Zuschauern die Rolle verständlicher zu machen. Die Rolle des Robespierre wurde durch die Schauspielerin sehr gut interpretiert und verkörpert.
Man konnte im Stück viele Szenen aus dem Originaltext wiedererkennen und durch die Schauspielerei erst richtig verstehen. Unnötige Szenen wurden aus dem Theaterstück gestrichen, weil die Aufführung sonst zu lang geworden wäre. Stattdessen gab es frei interpretierte Charaktere in selbst ausgedachte Szenen, die von der Sprache her moderner waren. Sie brachten eine lustigere Stimmung in das ganze Stück, als im Buch zu erkennen ist.
Das Bühnenbild war einfach aufgestellt und leicht zu verstehen, weil es nur aus einem leeren Raum bestand, in dem sich die Figuren, die in einer Szene nicht dabei waren, an die Wand gelehnt haben. Die Kostüme waren auch einfach gehalten. Durch kleine Merkmale, wie ein tätowierter Arm der beiden Dantons, wurde klar, welche Person gerade spielte. Dadurch war es einfach, sich auf das Theaterstück zu konzentrieren, weil man keine Probleme mit dem Verständnis hatte.
Durch Elemente einer Rede von Hitler, die bei einer Ansprache Robespierres abgespielt wurden, konnte man merken, dass Parallelen zu etwas moderneren Ereignissen gezogen wurden. Daran konnte man erkennen, dass immer wieder Ereignisse geschehen, die Ähnlichkeiten mit der Französischen Revolution haben.
Im Theaterstück gab es viele Licht - und Toneffekte, zum Beispiel in der letzten Szene, als die ganze Bühne mit rotem Rauch benebelt wurde, oder eine Szene mit lauter Musik und Partylichtern. Ich persönlich fand diese Effekte übertrieben und zu laut und sie haben zu einer Reizüberflutung geführt, die bei mir insgesamt eher einen negativen Eindruck vom Stück hinterlassen hat. Weniger Effekte hätten gereicht, um die damalige Stimmung und die Aufregung der Figuren deutlich zu machen.
Im Großen und Ganzen hat die Aufführung gezeigt, dass man ein uraltes Stück auch für heutige Zuschauer verständlich machen kann. Für mich ist das durch gute Schauspielerei gelungen, während die technischen Effekte das nicht verstärkt haben, sondern eher für Verwirrung gesorgt haben. Diesen Eindruck habe ich auch von anderen Zuschauern gehört, mit denen ich mich über das Stück unterhalten habe.«

Ole,
Kurt-Schwitters-Oberschule Berlin,
11. Klasse

Aufsatz zur Aufführung
»Dantons Tod - Wir sind das Volk.«
(2016)

»Das Theaterstück "Dantons Tod" basiert auf den gleichnamigen Drama, das 1835 von Georg Büchner geschrieben wurde. Es geht im dem Drama um Danton, einen der Hauptführer der Revolution, dem an einer gewaltlose Revolution gelegen ist. Sein Gegner ist Robespierre, der eine blutige Revolution vollzieht und Danton stürzen will.
Robespierre nutzt die Entwicklung der politischen Haltung des Volkes, um Danton zu stürzen.
Danton hingegen kümmert sich gerne um Frauen, verbringt viel Zeit mit ihnen und agiert nur, wenn er von seinen Kameraden dazu gedrängt wird. Diese empfehlen ihm auch, etwas gegen Robespierre zu unternehmen oder aber zu fliehen. Danton sieht darin aber keinen Sinn und wird dann gefangengenommen. Das Volk steht dem Ereignis zwiegespalten gegenüber. Robespierre gelingt es jedoch, dass Volk auf seine Seite zu bringen und die Verhaftung Dantons richtig zu finden. Vor diesem Hintergrund werden Danton und seine Kameraden schließlich zum Tode verurteilt.
Das Werk "Danton Tod" wurde durch die Schauspieler des Kinder- und Jugendtheaters MEINE BÜHNE gut und anschaulich wiedergegeben.
Besonders erwähnenswert ist, dass die verschiedenen Charakterzüge von Danton durch zwei Schauspieler dargestellt wurden. Die eine Person verkörperte den Kopf Dantons – also sein Denken hinsichtlich der Revolution. Der andere Schauspieler stellte den lockeren Umgang Dantons mit den Frauen in den Mittelpunkt. Durch diese gelungene Idee wurde die Persönlichkeit Dantons für das Publikum deutlicher und nachvollziehbarer. Die Darstellung Dantons durch zwei Schauspieler war an den komplett tätowierten Armen der beiden Akteure zu erkennen.
Der erste Teil des Theaterstücks, der sechzig Minuten dauerte, war gekennzeichnet durch eine ernste Atmosphäre, was es mitunter anstrengend machte, dem Stück zu folgen.
Nach der Pause folgte der zweite Teil, der nach der Gefangennahme Dantons spielte. Dieser war durch Leichtigkeit und Humor geprägt .
Ingesamt war es eine gelungene und ausgewogene Vorstellung.«

Lucie,
Kurt-Schwitters-Oberschule Berlin,
11. Klasse

Aufsatz zur Aufführung
»Dantons Tod - Wir sind das Volk.«
(2016)

»Die nun folgende Theaterrezension bezieht sich auf das dramatische Theaterstück "Dantons Tod" von Georg Büchner, welches am 02. Juni 2016 um 19:00 Uhr als letzte Aufführung von dem Jugendtheater MEINE BÜHNE unter der Kursleitung von Ramona und Matthias Kubusch aufgeführt wurde. In dem Theaterstück geht es um die Rivalität Dantons und Robespierres zur Zeit der Französischen Revolution. Danton ist ein Gegner der radikalen Revolutionäre und für die Beendigung des Terrors und den Aufstieg der Republik. Robespierre hingegen ist für die Fortsetzung des Terrors und der Gewalt.
MEINE BÜHNE ist ein Kinder- und Jugendtheater in der Greifswalder Straße 88. Es handelt sich um eine relativ kleine Bühne und es gibt um die 50 Sitzplätze. Ein Bühnenbild gab es nicht wirklich und auch die Kostüme wirkten auf mich eher provisorisch und nicht passend für eine Aufführung aus der Zeit des 18. Jahrhunderts. Dafür waren jedoch die Technik und das Licht sehr gut. Dies ist für einen Eintrittspreis von 5,00 € angemessen und zu erwarten. Leider war es an diesem Tag sehr warm und der Raum nicht klimatisiert, weswegen viele sehr unruhig waren. Leider habe ich, wie auch in dem Buch, einige Szenen nicht verstanden. Andere Szenen waren wiederum chronologisch und inhaltlich schnell und einfach einzuordnen. Die Schauspieler spielten größtenteils sehr authentisch. Vor allem der Schauspieler von Robespierre hatte eine schwierige Rolle, welche er sehr gut umsetzte. Obwohl ich dazu sagen muss, dass ich mir die Rolle von Robespierre etwas anders vorgestellt hatte, empfand ich dies dennoch als passend. Robespierre wurde als etwas wahnsinnig dargestellt. Manchmal wirkte er durch anfallartiges Verkrampfen und Getöse wie ein Kind, das seinen Willen nicht bekommt.
Auch die zwei Schauspieler des Danton spielten ihre Rollen überzeugend. Dabei gefiel mir die Aufteilung der einen Rolle in erstens den Schwanz-Danton und zweitens den Kopf-Danton. Beide waren mit einem Tattoo am linken Arm und der Beschriftung auf ihren T-Shirts gekennzeichnet.
Die Szenen wurden oft wortgetreu aus dem Buch entnommen, aber einige Geschehnisse wurden verschoben, um für ein besseres Verstehen zu sorgen. Manche Spielszenen wurden hinzuerfunden. Viele Handlungen und Konversationen hatte ich mir beim Lesen anders vorgestellt. Positiv überrascht hat mich dabei die Handlung im 2. Akt, als Danton am Fenster stand, etwas hinausschrie und es direkt vergaß. Der Schauspieler brachte die Szene sehr glaubwürdig rüber.
Ich würde die Aufführung, auch wenn es ein paar Kritikpunkte gab, als gut gelungen einstufen. Ich konnte durch das Stück einige Zusammenhänge erkennen und mir die Hauptcharaktere besser vorstellen. Für einen Einritt von nur 5 Euro war die allgemeine Ausstattung angemessen und das Resultat beeindruckend.«

Lea,
Kurt-Schwitters-Oberschule Berlin,
11. Klasse

Aufsatz zur Aufführung
»Dantons Tod - Wir sind das Volk.«
(2016)

»In der folgenden Kritik befasse ich mich mit dem Theaterstück „Dantons Tod - Wir sind das Volk“ geschrieben von Georg Büchner und inszeniert von Ramona Kubusch und Matthias Kubusch.
Das Stück spielt 1794 in der Französischen Revolution. Die Hauptfiguren sind die Revolutionäre Maximilien de Robespierre und Georg Danton, die, obwohl beide dasselbe Ziel vor Augen haben, eine jeweils andere Vorgehensweise bevorzugen. Sie wollen eine Republik schaffen.
Büchner, der in kürzester Zeit das Drama schrieb, benutzte originale Quellen und seine Fantasie, um aus dem historischen Material das zu machen, was es nun ist. Natürlich haben das Buch und das Theaterstück einige Unterschiede.
Zum einen wurde Danton von zwei Personen gespielt, dem Kopf - Danton und dem Schwanz – Danton: der eine sehr sachlich, der andere eher der leidenschaftliche Liebhaber. Generell waren es weniger Personen als im Buch. Die Revolution wurde auch personifiziert dargestellt und vieles wurde gekürzt, was es sehr schwer machte, dem Ganzen zu folgen, wie z.B. Lichteffekte wechselten, Musik lief im Hintergrund und der Raum war sehr stickig und heiß.
Es ist eine große Leistung, dieses besondere Stück auf die Beine zu bekommen. Gefallen haben mir vor allem die glaubwürdigen Charaktere, doch wäre mir nicht bewusst gewesen, dass sie in der Französischen Revolution agieren, dann wäre es mir sehr schwer gefallen, alles zu begreifen. Wesentliche Teile einer klischeehaften Revolution sind weggefallen, z.B. Armut und Aufstände. Aber wie sollte man eine so große Revolution auf die Bühne stellen? Das würde noch mehr Text bedeuten für die Darsteller, die sowieso schon mehrere Rollen gleichzeitig verkörpern müssen, also schon genug Text in diesem Theaterstück haben.
Besonders im Gedächtnis geblieben sind mir im positiven Sinne der psychisch kranke Robespierre, dargestellt von Bonita von Gizycki, die von Antonia Flacke personifizierte Revolution, des Weiteren Lucile, gespielt von Luna Feliz Rohland, und die Szene mit der Party und den Witzen. Danton blieb sehr gemäßigt im Hintergrund der Vorkommnisse, was irgendwie die Titelgebung des Stücks - „Dantons Tod“ - nicht ganz rechtfertigte. Zudem wurde das Stück auch auf aktuelle gesellschaftspolitische Krisen bezogen. Auch wenn die gewählte Sprache eine sehr förmliche und altmodische war (denn das Buch wurde 1835 geschrieben), so hielten sich die Darsteller hielten sehr an den vorgegebenen Text.
Im Allgemeinen kann ich sagen, dass dieses Stück sehr seltsam war. Das lag mehr an dem Originaltext als an der Inszenierung des Theaterstücks. Ich habe großen Respekt vor den Herausforderungen, denen sich die Schauspieler gestellt haben, ein so schwieriges und langes Stück zu spielen. Dennoch ist es sehr wichtig, dass der Zuschauer versteht, was wie wann wo passiert. Das war nicht immer der Fall. Wer so ein Stück auf die Beine bringen will, braucht viele Darsteller, viel Fantasie und gehörigen Mut. All das haben die Darsteller des Ensembles, auch wenn es schwer war, gut zustande gebracht.«

Kundry,
Kurt-Schwitters-Oberschule Berlin,
11. Klasse

Aufsatz zur Aufführung
»Dantons Tod - Wir sind das Volk.«
(2016)

»„Ihr Name, Bürger.“ - „Die Revolution nennt meinen Namen.“
Am hinteren Bühnenrand stehen mehrere Jugendliche, vielleicht um die zwanzig, die meisten in langen, blauen Hosen und einem weiten Oberteil aus dem selben Stoff, in einer Gruppe zusammen. Weiße Gesichter mit dicken Augenbrauen, extragroßen Augen und feuerroten Lippen. Ein weißer Clown überragt die anderen von hinten, eine Frankreich-Fahne schwenkend. Am vorderen Bühnenrand steht Danton.

Die Gruppe spricht immer wieder den gleichen Satz - chorisch, schleppend, genervt, im selben Rhythmus und in Dauerschleife. Und Danton schreit immer wieder dasselbe darüber. Eine Weile brüllen alle, aber schon bald ist keine Steigerung mehr möglich. Rock-Musik setzt ein und Danton tickt völlig aus.

Es ist die letzte Aufführung von „Dantons Tod“ am Kinder & JugendTheater MEINE BÜHNE. Etwa drei Monate haben sich die 12 Jugendlichen im Projektkurs „Die junge Bühne“ für Menschen ab 16+ unter der Leitung von Ramona und Matthias Kubusch einmal wöchentlich in den von MEINE BÜHNE gemieteten Räumen in der Greifswalder Str. 88 mit Georg Büchners Klassiker über die Französische Revolution auseinandergesetzt. Danton will der Schreckensherrschaft der Jakobiner ein Ende setzen, Robespierre nicht. Daraus entsteht ein Machtkampf zwischen den beiden Revolutionsführern.

Danton wird von zwei Jungs dargestellt: Julius Gruner spielt den Kopf-Danton, der die Reden hält und rational handelt, während Sammy Scheuritzel den Schwanz-Danton verkörpert.
Diese emotionale Seite des Protagonisten vergnügt sich vor allem mit den Frauen.

Da gibt es einmal Julie, seine Frau, die von Clara Schmidt sehr grazil dargestellt wird, und Marion und Lucile.
Letztere werden beide von Luna Feliz Rohland verkörpert. Sie spielt sie dümmlich, naiv und gibt ihnen eine aufgesetzt hohe Stimme.

Außerdem gibt es noch andere Revolutionäre (Aaron Blanck, Kira Bulik, Leon Conyers, Franka Müller, Mona Schäfer), Bürger (Valeria Boneva) und die Revolution (Antonia Flacke).

Und dann natürlich Dantons Gegenspieler Robespierre, der von Bonita von Gizycki vor allem durch seine Zuckungen zombiehaft, ja wahnsinnig dargestellt wird. Sehr überzeugend und schön anzusehen!

Gelungen finde ich das Spiel zwischen den beiden Dantons. Sie werden bewusst gegeneinander gesetzt und stellen so überzeugend Dantons innere Gespaltenheit dar. Oder sie gehen aus der Rolle: „Hey Sammy, weg da, das ist mein Part!“. Doch auch dann sprechen die Darsteller im selben auswendig gelernten, gekünstelten Ton.

Die Charaktere sind außerdem so absurd übertrieben, dass es eher an Comic als an Theater erinnert. Die Darstellung der Frauen finde ich zudem nicht nur äußerst unangemessen, sondern auch sehr geschmacklos. Zwar waren Frauen im 18. Jahrhundert vom Mann abhängig. Das bedeutet aber nicht, dass sie alle den Männern an den Lippen hängen müssen und zu naiv und unintelligent sind, um irgendetwas zu verstehen und sich deshalb immer alles von den Männern erklären lassen müssen.

Insgesamt ist die Inszenierung sehr textlastig. Kubuschs wenige Versuche, dies mit einem Lied oder einzelnen Szenen aufzulockern, funktionieren - reichen aber vor allem in der ersten Hälfte bei Weitem nicht aus.

Auch deswegen gibt es sehr wenig Dynamik. Doch vor allem werden die einzelnen Bilder zu schnell bzw. zu wenig gesteigert, viel zu lang gehalten bzw. wiederholt. Ich habe
mehrfach das Gefühl, den gleichen Dialog oder Moment mindestens doppelt gesehen zu haben. Außerdem kommen die wenigen und zu spät gesetzten lauteren, schnelleren Aktionen mit mehr Elan so abrupt, dass sie keinen Raum haben, sich aufzubauen und die Spannung verpufft. In der zweiten Hälfte funktioniert das etwas besser, da die Szenen unterschiedlicher und durch - zwar unausgereifte - Ideen interessanter sind.

Insgesamt also zu viel Text und zu wenig Ideen. Es gibt einige interessante, aber unausgereifte Ansätze und wenig spannende Momente.

Mit „Dantons Tod“ beendet der Projektkurs seine Arbeit an der ehemaligen Murkelbühne.
Im Programmheft wird trotzdem auf eine Zugabe gehofft: „Vielleicht legen die, die noch Zeit und Lust haben, ein eigenes Projekt nach …?“ Ich bin gespannt.«

Karl,
Kurt-Schwitters-Oberschule Berlin,
11. Klasse

Aufsatz zur Aufführung
»Dantons Tod - Wir sind das Volk.«
(2016)

»Das Theaterstück „Dantons Tod“, geschrieben von Georg Büchner und aufgeführt vom Projektkurs "Die junge Bühne" auf der Murkelbühne, war 100 Minuten lang und aufgeteilt in zwei Teile. Der erste enthielt die ersten beiden Akte aus dem Drama „Dantons Tod“ und ging eine Stunde. Der zweite Teil enthielt den 3. Akt und ging 40 Minuten. Dies war eine angenehme Aufteilung für den Zuschauer, um zwischendurch die komplizierten Abschnitte des Stückes zu verarbeiten. Am Ende wurde der Text der Bühnenfassung stark ausgedünnt im Vergleich zum Originaltext, aber das half dem Gast, alles schneller zu verstehen und war am Ende wie eine Art „Theater zum Buch".
Das Bühnenbild empfand ich als klein, aber fein. Der lange dunkle Gang war eine gute Nutzung der schlechten Möglichkeiten, die das Gebäude des Theaters bietet. Vorne gab es die breite Bühne, um das Wesentliche direkt am Zuschauer passieren zu lassen. Auch die Lichteffekte passten gut zur Bühne, zum Beispiel der rot-lila wirkende Lichteffekt im Gefängnis. Teilweise war es allerdings anstrengend für die Augen, vor allen Dingen beim Einsatz von Raucheffekten.
Auch der Ton war nicht gerade entspannt. Gerade an den Stellen der Verzweiflung der Protagonisten gab es sehr schrille Toneffekte, was zwar sehr gut die Situation darstellte, aber den Zuschauer sehr zum Grimassen ziehen brachte. Für mich wäre ein kleinerer Dezibelwert angenehmer gewesen.
Zwischendurch gab es auch musikalische Elemente, die zwar teilweise irgendwie kindisch rüberkamen, aber auch irgendwie amüsant waren und gut passten. Hintergrundeinspielungen einer Rede von Adolf Hitler während der Rede von Robespierre regten gut zum Nachdenken an.
Bei den Kostümen wurde sich sehr viel Mühe gegeben. Zum Beispiel die Grisetten hat man sehr gut in Szene setzen können und an heutige Vorstellungen anpassen können, um das Geschehen verständlicher zu machen. Die blaue Knastkleidung einiger Charaktere fand ich zwar einfallsreich, aber ein kleines bisschen langweilig.
Das Wichtigste sind die Schauspieler. Insgesamt fand ich die Leistung aller sehr filmreif. Besonders gut haben mir Robespierre und die Grisetten gefallen.
Als Fazit gilt es zu sagen, dass bei einer Vorbereitungszeit von gerade einmal vier Monaten diese Aufführung schon atemberaubend war. Atemberaubend (aber noch ertragbar) war auch die schlechte Klimatisierung der Location.
Von maximal erreichbaren 100% für eine perfekte Kleinbühnen-Aufführung gebe ich hier 90%.«

Annika,
Kurt-Schwitters-Oberschule Berlin,
11. Klasse

Aufsatz zur Aufführung
»Dantons Tod - Wir sind das Volk.«
(2016)

»Das Theaterstück „Dantons Tod“, welches am 2.6.2016 im Theater MEINE BÜHNE aufgeführt wurde, rückt das Werk von Georg Büchner in ein anderes Licht. Normalerweise erscheint das Drama in 4 Akten äußerst trocken und nur mühsam verständlich. Der Theaterkurs 16+ hat es allerdings geschafft, eine relativ klare und übersichtliche Struktur zu schaffen.

Mir hat gefallen, dass man von Anfang an alle Schauspieler sehen konnte. Damit hielt sich die Verwirrung in Punkto „Wer ist Wer?“ in Grenzen. Auch die Kostüme waren eher einfach, aber trotzdem eindrucksvoll gestaltet. Die Idee, moderne Gefängniskleidung in ein Stück zu integrieren, welches zur Zeit der französischen Revolution spielt, ist gewagt und dennoch geglückt. Man kann dadurch gut erkennen, wie sich die Charaktere in den Fängen der Revolution verstricken und manche am Ende keinen Ausweg finden bzw. sich wie in einem Gefängnis fühlen. Auch die Idee, dass beide Dantons jeweils einen voll tätowierten Arm haben, passt gut in das Stück, auch wenn es ein bisschen klischeehaft ist.

Ich war überrascht, wie überzeugend und professionell die Jugendlichen das Stück auf der Bühne dargestellt haben. Auch Textpatzer gab es fast keine. Die Leidenschaft und Hingabe der Schauspieler haben diesem Theaterabend zu einem beeindruckenden Erlebnis gemacht.
Insbesondere die Darstellerin von Robespierre hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen, aber auch die anderen Schauspieler waren sehr gut. Die Rollen haben außerdem sehr gut auf die verschiedenen Personen gepasst.

Im Allgemeinen hat mir das Stück gut gefallen. Allerdings wäre es noch angenehmer gewesen, wenn die Raumtemperatur im Theatersaal etwas kühler gewesen wäre. Auch der Nebel in der letzten Szene war relativ schwer zu ertragen, da es extrem stickig wurde. Allerdings hatte er einen großen Effekt für das Stück, weswegen er im Endeffekt dann doch schwer wegzudenken war. Die Pause zwischendurch war auch sehr gut, da man in der Zeit die Gelegenheit hatte, über das Stück zu diskutieren.
Insgesamt ist „Dantons Tod“ ein sehr gelungenes Stück, in das man auch gerne zweimal geht.«

Anna,
Kurt-Schwitters-Oberschule Berlin,
11. Klasse

Aufsatz zur Aufführung
»Dantons Tod - Wir sind das Volk.«
(2016)

»Der Projektkurs ‚Die junge Bühne’ für Menschen ab 16+ spielte am 2. Juni das letzte Mal das Theaterstück „Dantons Tod“ von Georg Büchner. Premiere hat das Stück am 19. Mai 2016 gefeiert. Die Aufführung begann um 19 Uhr und endete gegen 21 Uhr. Nach dem 2. Akt gab es eine 15-minütige Pause. Das Stück wurde im Theater MEINE BÜHNE, welches in der Greifswalder Straße 88 nahe der Tramstation Thomas-Mann-Straße liegt, präsentiert.
Die Bühne war, im Gegensatz zu den meisten Bühnen, nicht in die Breite, sondern in die Länge gezogen, was für den Zuschauer anfangs gewöhnungsbedürftig erschien. Das Bühnenbild war schlicht. In der Mitte der Bühne lag ein langer, schmaler roter Teppich. Auf und um den Teppich herum lagen einige Bücher, welche die Schauspieler zu Beginn dorthin warfen. Das Wegwerfen der Bücher war ein Zeichen, damit alle Beteiligten wussten, dass sie nun gleich loslegen könnten.
Eine Besonderheit war, dass jeder Darsteller vom Anfang bis zum Ende des Stückes auf der Bühne stand. Wer grade in einer Szene nicht agierte, stand mit dem Kopf an der Wand gelehnt da und wartete, bis seine Rolle wieder gefragt war.
Eine andere, amüsante Besonderheit war, dass es zwei Dantons gab: den Kopf - Danton, gespielt von Julius Gruner, und den Schwanz - Danton, gespielt von Sammy Scheuritzel.
Soundtrack und Ton zu dem Stück wurden von Robert von Wroblewsky gemacht, wessen Mutter die berühmte Jazzsängerin Pascal von Wroblewsky ist.
Das Licht, das sich relativ regelmäßig im Hintergrund veränderte, und einige andere Lichteffekte wurden von Christiane Günther gezaubert.
Die allgemeine schauspielerische Leistung war überraschend gut. Vor allem Robespierre, welcher von Bonita von Gizycki gespielt wurde, hat mich sehr überrascht. Abgesehen davon, dass die junge Dame hervorragend in den roten Absatzschuhen gelaufen ist, hat sie in die Rolle des Robespierre super hineingepasst.
Da das Stück 100 Minuten ging, war einem klar, dass der Kurs einige Szenen nicht gespielt hat. Wenn man das Drama von Georg Büchner gelesen hat, fällt einem auf, dass fast jede Szene, die Gewalt enthält, gestrichen wurde. Das hat aber beim Verständnis der Handlung keineswegs gestört.
Alles in allem war es eine gelungene abschließende Aufführung, aber eine Klimaanlage könnte der Aufführungsraum gut vertragen, da es an wärmeren Tagen sehr stickig wird.«

Amina,
Kurt-Schwitters-Oberschule Berlin,
11. Klasse

Aufsatz zur Aufführung
»Dantons Tod - Wir sind das Volk.«
(2016)

»Am 2. Juni 2016 besuchten wir als Klasse das Theater MEINE BÜHNE und schauten uns das Stück "Dantons Tod" an. Wir hatten uns vorher im Deutsch- und Geschichtsunterricht mit dem Thema der Französischen Revolution auseinandergesetzt und das Leseheft mit Georg Büchners Drama gelesen.

Nach dem ersten Lesen sollten wir die Hauptcharaktere, Danton und Robespierre, die einst Brüder im Geiste gewesen waren und große Rollen in der Französischen Revolution spielten, analysieren.

Mein erster Eindruck von Danton war der, dass er von sich selber sehr überzeugt ist. Julie, seine Gattin, ist seine Hoffnung und der Grund, nicht zu sterben, wie er im Buch wie folgt formuliert: "Ich liebe dich wie das Grab", (1. Akt, Zeile 24) - sonst müsse er sie verlassen. Trotz allem betrügt Danton sie mit Grisetten.

Robespierres stellt sich dem Volk mit einem guten und sozialen Gewissen. Er regiert mit seiner Terrorherrschaft und versucht, diese als legitimes Mitteln zu rechtfertigen: "Das Laster muss bestraft werden, die Tugend muss durch den Schrecken herrschen". Das eine kann seines Erachtens nach ohne das andere nicht existieren.

Einige Tage vor der Aufführung hatten wir Julius als Gast in unserem Deutschunterricht. Julius ist Schüler der Kurt-Schwitters-Schule und geht in die 12. Klasse. Er spielt in "Dantons Tod" den Kopf - Danton. Wir bekamen von ihm einen kurzen Einblick in das Stück und das Innenleben des Theaters vermittelt.

Um 18.45 Uhr trafen wir uns vor dem Theater und bekamen unsere Eintrittskarte und einen Flyer. Das Theater war klein aber fein. Soweit ich mich erinnere, waren alle Plätze besetzt.
Als wir uns hinsetzten, standen die DarstellerInnen im dunklen Licht schon auf der Bühne. Auf beiden Wandseiten standen fünf SchauspielerInnen mit dem Körper zur Wand und die Köpfe an die Wand gelehnt. Es raschelte immer wieder und die Lippen von manchen bewegten sich.

Die erste Szene begann wie im Buch: Schwanz - Danton und Julie standen sich ganz vorne am Rand der Bühne gegenüber. In der darauf folgenden Szene wurde eine Bürgerin, die ihre Meinung laut äußerte, von einem in Weiß gekleideten Clown zu Boden geprügelt. Während dieser Auseinandersetzung führten zwei im Blaumann gekleidete Schauspieler ein Gespräch über die Französische Revolution. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Revolution ihren Höhepunkt erreicht. Machtergreifung und Durchsetzung eigener Ideale waren das große Ziel. Es kam zu Machtkämpfen, die ohne Rücksicht auf Verluste geführt wurden.

Beide Dantons hatten einen tätowierten rechten Arm mit verschiedenen Mustern darauf.
Kopf - Danton stand hauptsächlich in der letzten Reihe links und Schwanz - Danton am vorderen Bühnenrand.

Ein roter, länglicher Teppich, wie man ihn aus dem Fernsehen kennt, war in der Mitte der Bühne ausgerollt und auf ihm verstreut lagen Bücher herum.

Die Grisetten trugen Kostüme, in denen ihre Brüste und der Po sehr ausgepolstert waren. Zudem waren sie stark geschminkt, ihre Haare frisiert und sie trugen hohe Absatzschuhe.
Ein Akteur (Camille) trug eine Mütze mit rotem Stern, welches ein Erkennungszeichen für Anhänger Che Guevaras, eines Revolutionärs, ist, der diese Mütze auch trug.
Robespierres trug eine dicke Wintermütze und zu meiner großen Verwunderung auch hohe Schuhe.

Es wurde viel gesungen und am Ende gab es eine kleine Showeinlage, die mit viel Nebel dekoriert wurde. Das Licht auf der Bühne wechselte öfter in dunkle Farben wie Rot und Lila. Es wurden auch mehrere Witze erzählt, die ich nur allzu lustig fand und worüber ich lachen musste.

Es gab eine Pause und Mengen an Salzstangen in den Aufenthaltsräumen. Es wurde nach und nach immer wärmer im Raum, aber wenn man öfter das Theater besucht, dann ist man sicher immer mit einem Fächer ausgestattet, so wie die Frau, die zwei Reihen vor mir saß.

Es wurde viel geschrien und ich war von der ersten Minute an sehr begeistert von allen, die auf der Bühne standen.«

Klaus Gerling,
Berlin

»Ein Kracher diese OPERETTE der Murkelbühne. Selten habe ich die Erfahrung gemacht, in einem so vieldeutigen (merkwürdigen?), absurden Stück so schnell und so klar im Bilde zu sein. 100% Begeisterung. Mein Sitzplatz auf dem Podest war nicht sehr komfortabel, im Rücken piekte es, am Hintern drückte es, man konnte sich kaum bewegen: Aber ich habe das in diesen zwei Stunden so gut wie gar nicht bemerkt.
Der komplett umgebaute Theatersaal hat eine neue Weite erhalten, die der eigenen Wahrnehmung ganz viel neuen Raum gibt. Gute Sicht, gute Akustik, beste geistige Entfaltung… (…) Die Inszenierung hat Witz, beißenden Humor, sie hat Tempo, Rhythmus, Musikalität. Es gibt ständig was zu entdecken und viel zu begreifen. Die fast hemmungslose Spielfreude der Akteure, die große Anzahl von „Rampensäuen“ garantiert einen lustvollen, erfüllenden, grandiosen Theaterabend. Ich bin gestern Abend berührt worden. Vielen Dank und weiter so!«

Antje Scheuritzel,
Berlin

»Von mir ein „CANDY-STORM“ zur „OPERETTE“. Ich bin total begeistert. Was für ein grandioses Spektakel... So kunstvoll und spröde. Zwischendurch etwas länglich und dann langweilig - FAST - bis es wieder loskracht, das ästhetische Gebilde. Was für Figuren!
P.S.: Au weia ist das Podest unbequem. Der Arsch hat Platz, die Beine nicht...«

Pascal von Wroblewsky,
Jazzsängerin und Schauspielerin,
Berlin

»Theater ohne Kinder? Kinder ohne Theater?
Eine saubere Lösung wie Asche ohne Puttel, Röschen ohne Dornen und Kinder ohne Kunst, bequem, still, stressfrei und clean.
Murkel ohne Bühne? Bühne ohne Murkel?

Mobil geht auch ohne Auto und Spielen ohne Computer.
Überzeugt euch davon, Politiker, Lehrer, Eltern!
Geht dorthin, so lange es die Murkelbühne noch gibt und seht nach, was die da treiben, diese lauten, lärmenden, (theater)spielenden Menschen ab 4+ und 12+ und 99-. Und dann sorgt dafür, dass sie bleibt! Denn wir alle brauchen Wittchen mit Schnee, Hänsel mit Gretel, Kunst für den Kopf, Theater für das Herz, Hilfe für die Murkelbühne!«

Florian Martens,
Schauspieler

»Wenn Kinder und Jugendliche mit der MURKELBÜHNE einen Ort haben, den sie gerne besuchen, weil sie dort Freunde und Gleichgesinnte treffen, an dem sie sich ausprobieren und lernen können, den sie vor allem aktiv selbst gestalten, verändern und zum Leben erwecken können, dann findet dort wohl im besten Sinne die Kulturelle Bildung statt, von der ständig die Rede ist und die man dennoch zu selten antrifft. Meine älteste Tochter spielte hier mehr als 10 Jahre sehr gerne mit, meine Jüngste ist seit einem Jahr dabei.«

Arnold Fritzsch,
Musiker, Komponist, Musikproduzent, Berlin

»In vielen Stücken dieses Theaters hat Musik eine zentrale, eine elementare Rolle. Die jungen Akteure spielen teilweise Instrumente auf der Bühne und singen Lieder, tanzen auch dazu. Dennoch ist es meilenweit entfernt von sogenannter leichter Unterhaltung. Hier werden harte Themen, schwere Stoffe, provokante Stücke auf die Bühne gestemmt. Aber, und das ist für mich wirklich das Besondere daran, es wird mit solcher Genauigkeit, mit Tempo, mit Witz, mit Kraft und Überzeugung dargeboten, mit einer Leidenschaft, der man sich als Zuschauer nicht entziehen kann. Man wird bestens unterhalten, auch mit schwerer Kost!«

Harald Schrott,
Schauspieler

»Als Vater einer schauspielbegeisterten Tochter betrachte ich die MURKELBÜHNE als ein wahres Geschenk! Hier wird ohne Druck und falschen Ehrgeiz, aber dennoch äußerst professionell gearbeitet. Die Kurse bieten den Kindern die Möglichkeit einer wunderbaren Selbst- und Weltwahrnehmung. Dieses Theater verdient jede Form der Unterstützung, da sie unsere Kinder sensibilisiert und stark macht für das wahre Leben.«

Inka Bause,
Sängerin, Moderatorin


»In einem Berlin, das immer hektischer und oberflächlicher zu werden scheint, einer Stadt, die Ihre jungen Bewohner viel zu oft vergisst, ist es fast ein kleines Wunder hinter den grauen Fassaden einer ehemaligen Schule diese Kunst-Oase zu entdecken, in der Kinder und Jugendliche ihr eigenes Theater entdecken, probieren und sehen können – weiter so!«

Christoph Schneider,
Rammstein


»Besonders gefällt mir, dass die MURKELBÜHNE genreübergreifend arbeitet und die Kinder und Jugendlichen die Möglichkeit haben, sich auch mit Tanz, mit Musik und mit dem Medium Film auseinander zusetzen. Sehr oft sieht man alle Genres in den Inszenierungen miteinander verwoben. Das ist immer sehr aufwändig für alle Beteiligten und erfordert Kraft und Disziplin. Die Liebe zum Detail und der Enthusiasmus, mit dem die jungen Akteure zum Teil sehr professionell agieren, ist beeindruckend. Die lernen hier richtig was und werden doch nicht getrimmt.«

Sybille Waury,
Schauspielerin

»Meine beiden Töchter sind glückliche Ensemblemitglieder im Kinder & JugendTheater MURKELBÜHNE und wir Eltern sind - selbst wenn unsere Kinder mal nicht mitspielen! - begeisterte Zuschauer. Hier werden keine niedlichpflegeleichtcastingtauglichen Prototypen gezüchtet, sondern kleinen und größeren Menschen wird geholfen, ihre Welt zu entdecken und sich eine eigene Meinung über diese zu bilden, die sie dann auch lautstark vertreten können. Vielen Dank dafür!«

Klaus Kordon,
Schriftsteller


»Wie können Kinder und Jugendliche ihre Welt besser verstehen lernen? Ich behaupte, indem sie darstellen, was sie täglich erfahren oder auch indem sie Gegenwelten entwerfen. Auf dem Theater können sie das »spielend« erlernen – was für eine tolle Alternative für die sie umgebende, nicht immer sehr beruhigende Wirklichkeit. Deshalb sind Bühnen wie die MURKELBÜHNE nicht nur eine wertvolle Bereicherung des Alltags von Kindern und Jugendlichen, sondern in einem Land, in dem das kulturelle Angebot für Kinder sich ansonsten meistens »rechnen« muss, unabdingbar. Berlin könnte stolz sein, gäbe es in jedem Stadtbezirk mindestens eine oder zwei solch engagierter, von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen gestalteten MURKELBÜHNEN.«

Hans-Conrad Walter,
Geschäftsführer Agentur Causales / Kulturmarken

»In Zeiten knapper finanzieller Mittel ist ein Bildungs- und Kulturprojekt wie die MURKELBÜHNE, das durch ein bewährtes und sich doch immer wieder erneuerndes Netzwerk privater Unterstützer wie Theaterpaten, Kulturmäzene, Sponsoren und zahlreiche Projektpartner mitgetragen wird, eine wichtige Kulturmarke in Berlin und nicht nur für Kinder und Jugendliche unentbehrlich.«

Prof. Martin Schneider,
Musiktheaterregisseur

»Das Engagement der jungen Theatermacher der MURKELBÜHNE unterstützen meine Frau und ich seit Jahren als Theaterpaten. Nicht nur die Inszenierungen sind immer wieder beeindruckend, überraschend und unterhaltsam. Wichtiger noch finde ich, dass hier kein Kind, das mitspielen will, ausgeschlossen ist, auch wenn die Familie die Kursusgebühren nicht aufbringen kann. Damit es dem nicht subventionierten Theater weiter gelingt, erfolgreich zu arbeiten, braucht es unsere, braucht es Ihre Hilfe. Auch das ist eine kulturelle Leistung, eine Investition!«

Silvie Rundel,
»Die Zeit«

»Wie schafft das die MURKELBÜHNE eigentlich alles? Es ist ein kleiner gemeinnütziger Verein ohne staatliche Förderung. Der Zaubertrank ist wohl – neben sehr gelungener Werbung und einem hervorragendem Ruf – eine unwiderstehliche Mischung aus persönlichem Engagement, einer gehörigen Portion Leidenschaft und viel künstlerischer Freiheit, so dass sich die Fantasie entfaltet. Diese Mischung verzaubert Kinder und Jugendliche, Eltern und Großeltern, aber auch das zahlreiche Publikum sowie prominente Theaterpaten und Journalisten gleichermaßen.«

Renate Richter,
Schauspielerin &
Prof. Manfred Wekwerth,
Regisseur


»Es ist etwas Erstaunliches: Waren einstmals die „großen“ Berliner Theater, wenn auch auf unterschiedliche Weise, Orte des „produktiven und heiteren Vernunftsgebrauchs“, sind das heute fast nur noch die Theater für Jugendliche und Kinder. Man denke da an das „Grips-Theater“ und vor allem an das Kinder & JugendTheater MURKELBÜHNE. Es ist eine Freude, wie diese Theater dem Mainstream trotzen. Diese „Kindertheater“ betreiben Aufklärung, mit großem Erfolg bei ihrem Publikum übrigens. Auf-Klärung als „Klärung, die aufrichtig und aufrichtend von unten nach oben leuchtet“, wie der Philosoph Karel Kosik es ausdrückt. Die kleine MURKELBÜHNE hat dabei noch eine große zusätzliche, gar nicht zu überschätzende Qualität: dort werden die schwierigsten Themen unserer Zeit nicht nur einfach, da konkret, für Kinder und Jugendliche gezeigt, sondern auch von ihnen selbst gespielt. Hier erfüllt sich ein alter Wunsch von Brecht: dass die Spieler spielend lernen.«

Dr. Wolfgang Sacher,
Rechtsanwalt, Frankfurt/Main

»Schon seit etlichen Jahren verfolge ich - in Berlin und aus der Ferne - die Entwicklung dieses Musterbeispiel eines freien Theaters, das unabhängig vom offiziell subventionierten Kulturbetrieb lebt, und das dank des Enthusiasmus und der Professionalität seiner Macher, und das dabei immer mehr Freunde gewinnt. Besonders freut mich, dass auf diese Weise mit konkreter Tat (statt wie sonst so oft, nur mit Worten...) ein Beitrag zur kreativen und sinnvollen Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und Jugendlichen geleistet wird. Alles Gute für die Zukunft und der Murkelbühne ein langes Leben!«

Ursula Tillmetz,
Malerin, München

»Neben dem Text und der Körpersprache, die für Theatermacher im Zentrum stehen, lernen die Kinder und Jugendlichen in der MURKELBÜHNE sehr viel über Bildersprache, über Ästhetik und Spielformen auf der Bühne. Das Theater sucht und wagt durchaus experimentelle Formen und übersetzt – vor allem die Ensembles der älteren Kurse - Wirklichkeit in starke, eindrucksvolle, auch provokante Bilder, die berührend, ergreifend und auch verletzend wirken können.
Es ist eine gute Sache, wenn Künstler direkt mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, ihnen Handwerk und Zusammenhänge erklären, ihnen Impulse geben, sie in Prozesse verwickeln, sie dann aber auch immer wieder allein probieren und entwickeln lassen: Spiel doch selber! Auf der Bühne, mit der Bühne und auch hinter der Bühne.
Ich wünsche dem Theater, dass es weitergeht! Auch am neuen Ort in der Greifswalder Straße, unter verbesserten Spielbedingungen und erschwerten finanziellen Bedingungen. Wir werden nun gerade weiter helfen.«

Doris Zucker,
Rundfunkchor Berlin

»Für mich und meine Begleitungen sind und waren die Vorstellungsbesuche im Kinder & JugendTheater MURKELBÜHNE immer außergewöhnliche Ereignisse. Vor allem, die jungen Theatermacher in ihrem wunderbaren Engagement in der (nicht nur künstlerischen) Arbeit zu erleben! Ich freue mich, dass das Theater am neuen Standort angekommen ist und nun erfolgreicher als zuvor weiterarbeitet. Es ist ein sehr schönes Theater geworden, unsere Theaterpatengelder sind hervorragend angelegt.«

Antje Schneider,
www.schneider-lesungen.de, Berlin

»Wir haben das Theater nach der Aufführung von Jewgeni Schwarz DRACHEN lachend und weinend zugleich verlassen – und sagen DANKE für den wunderbaren Abend.
Das Kinder- und Jugendtheater Murkelbühne ist eine Einrichtung, die junge Menschen tatsächlich ernst nimmt und ihnen das abverlangt, was sie im Leben dann als ihr »Pfund« einbringen können: Die Erkenntnis, wie über harte Arbeit, gepaart mit unbändiger Spielfreude das entsteht, was man getrost die »Essenz des Lebens« nennen könnte, wenn dieses Wort bei Mitmenschen unter der Twenty-Grenze angebracht wäre.«

Dr. Christine Wedler,
Geschäftsführerin,
ASCA GmbH Berlin,
Sponsor

»Die Inszenierung und Vorstellung des DRACHEN war einfach PHANTASTISCH!!! Meine Begleiter und ich waren restlos begeistert. Ich habe lange nicht mehr so ein gutes Theater gesehen, alle professionellen Bühnen eingerechnet. Das Ensemble spielt göttlich, Dramaturgie, Bühne und Maske verdienen ein dickes Extra-Lob! Als Unterstützer, Sponsor, Theaterpate für die weitere Arbeit und Perspektive stehe ich auch weiterhin zur Verfügung! «

Rosanna Neumann,
Grafikdesignerin, Düsseldorf

»Im Rahmen eines Berlinbesuchs hatte ich die Möglichkeit und das große Vergnügen, das Kinder & JugendTheater MURKELBÜHNE zu besuchen und auch bei einer Probe des Kurses 10+ für ein neues Stück anwesend zu sein. Ich war begeistert von der Intensität und der Disziplin der jungen Akteure und der professionellen und liebevollen Anleitung durch die Spielleiter.
Hier werden die Kinder und Jugendlichen in ihrer individuellen Persönlichkeit wahr- und ernstgenommen und gezielt gefördert ­ und nicht zu Mini-Erwachsenen degradiert wie in einer Castingshow.
Ich wünsche dem Theater weiterhin viel Erfolg bei der Fortführung der Arbeit, vor allem weiterhin zahlreihe engagierte Theaterpaten!«

Klaus Kordon, Schriftsteller,
und Jutta Kordon, Berlin


»Wir möchten Ihnen nun sagen, wie sehr uns die wunderbare Vorstellung, das Stück DER DRACHE gefallen hat. (...) Wir gehören ja noch zu der glücklichen Generation, die die legendäre Inszenierung von Benno Besson am Deutschen Theater sehen durften. Wir kennen das Stück gut und wissen um die Tücken, die es mit sich bringt, wenn man es auf die Bühne bugsieren will. Da gibt es sicherlich einige Fallstricke. Ihre Inszenierung aber war wirklich große Klasse! Und die Schauspieler und Schauspielerinnen haben auf eine Weise mitgewirkt und Spaß an der Sache gehabt, dass es eine reine Freude war. Also: Allseitiges Schulterklopfen. Das gilt für das Bühnenbild, Kostüme und Masken gleichermaßen.
Wir sind nun gespannt, wie es weitergeht mit der Murkelbühne. Sicher werden wir ja darüber informiert werden. Mit unserer Unterstützung können Sie rechnen.«

Tilo Hejhal,
Rechtsanwalt, Berlin


»Deutschland ist eine europäische Kulturnation. Kunst und Kultur sind der Zukunftsmotor einer Gesellschaft. … Staat und Politik sind nicht für die Kunst, ihre Ausdrucksformen oder Inhalte zuständig, wohl aber für die Bedingungen, unter denen Kunst und Kultur gedeihen können. Wir müssen Menschen die Chance geben, sich durch ihre künstlerische Gestaltungskraft eine auch wirtschaftlich erfolgreiche Existenz zu schaffen und andere kulturell zu bereichern.«
Aus dem Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und FDP,
17. Legislaturperiode des Deutschen Bundestages


»Der kulturelle Reichtum ist die Hauptstärke Berlins. Kulturelle Kompetenz und Vielfalt als Basis von Innovation und nachhaltiger Entwicklung, Kultur als ein Faktor sozialer Kohäsion sowie als wachsender Beschäftigungs- und Wirtschaftssektor, schließlich die Künste als unersetzliches Medium gesellschaftlicher Selbstverständigung – das sind die zentralen Argumente für eine engagierte Kulturpolitik in der einzigen wirklichen Metropole Deutschlands. (...) Auf kulturelle Bildung haben alle Menschen unabhängig von ihrem Alter, Geschlecht und Herkunft lebenslang Anspruch. Dabei kommt generationsübergreifenden Angeboten eine zunehmend höhere Bedeutung zu. Die kulturelle Bildung von Kindern und Jugendlichen hat Vorrang.«
Aus der Koalitionsvereinbarung zwischen der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD), Landesverband Berlin, und der Linkspartei.PDS (Die Linke.), Landesverband Berlin, für die Legislaturperiode 2006-2011


Es wäre doch schön, wenn das Theater in Zukunft weniger auf der politischen Bühne stattfände, sondern viel mehr und einfach weiter im Kinder & JugendTheater MURKELBÜHNE gemacht werden könnte. Engagement und Enthusiasmus sollten nicht einfach im Nirwana der Sach- und Sparzwänge versenkt werden.

David Emig,
Schauspieler, Berlin


»Wissen wir eigentlich noch, wovon wir sprechen, wenn wir die Worte »Kunst – Kultur – Theater« in den Mund nehmen? Was ich im Kinder & JugendTheater MURKELBÜHNE im EliasHof gesehen habe, zum Beispiel in der Aufführung »CANDIDE oder die Ökonomie der Hoffnung«, hat mir schlichtweg (und endlich wieder mal) die Augen weit geöffnet! Ich war so überrascht, was an Kraft, Lebendigkeit, Ideen, Ungezwungenheit, Freiheit und Wahrhaftigkeit (!!!) von der Bühne runter kommt und ins Publikum strahlt!
Ein so junges Ensemble und was für eine Spielfreude! Die hätte ich von Kollegen am Staats- oder Stadttheater gern öfter gesehen. Mich hat es als »Zuseher« berührt. Sich trauen und EINFACH LOSSPIELEN! – Eine bezaubernde Professionalität. Probleme werden nicht klein gespielt in diesem Theater, werden nicht niedlich, bieten selten ein Happy End, sie werden aber deutlich, klar, sichtbar. Dieses Theater bietet die phantastische und elementare Möglichkeit, dass Kinder und Jugendliche (sind sie denn nun »unsere Zukunft« oder nicht?) etwas über sich und die Welt erfahren, erspüren und erspielen können: Dass es um sie geht, dass es nur durch sie geht und nur mit ihnen! Das muss leben! So etwas muss weiter einen »geschützten Raum« haben!

Richard Erben,
Schauspieler, Landestheater Neuss in NRW


»Als ich 15 Jahre alt war, habe ich das erste Mal ein Stück des Kinder & JugendTheaters MURKELBÜHNE gesehen: »Tod oder Lebendig! – Ein tragischer Western«. Ich erinnere mich noch genau an diesen Titel und an die ungewöhnliche Aufführung. Es spielte in einem Prärie-Bühnenbild, der ganze Raum voller Sand. Ich war von Anfang an begeistert. Die Kinder und Jugendlichen auf der Bühne hatten so viel Spaß, dass ich davon angesteckt wurde und unbedingt mitmachen wollte, am besten sofort. Kurz nach meinem 16. Geburtstag habe ich dann bei der Murkelbühne angefangen. Das ist nun schon 7 Jahre her und es hat sich gelohnt! Ich habe gelernt, wie es ist, herzlich in eine Gruppe von Kindern aufgenommen zu werden, habe gesehen, dass ich akzeptiert werde wie ich bin und mich nicht mehr vor anderen Kindern verstecken muss, in den Parallelwelten von Büchern und Computerspielen. Mir wurde gezeigt, was es heißt Selbstvertrauen zu haben, wie vieles dadurch einfacher wird im Leben. Ich habe das Theaterleben, die professionelle und zu gleich freundschaftliche Atmosphäre genossen und unendlich viel Spaß gehabt. Und ich habe meinen Beruf gefunden!
Ich hoffe, dass es noch vielen Kindern und Jugendlichen ermöglicht wird, diesen Weg zu gehen.«

Anja Müller,
Studentin der Sozialpädagogik,
Berlin


»Mit meinem Sohn (11 Jahre) habe ich mir das Stück »DER DRACHE« angeschaut und war wirklich begeistert wie überzeugend und mit welcher Energie diese jungen Menschen auf der Bühne gespielt haben. Es war einfach toll und obwohl das Stück ca. 2 Stunden dauerte, verging selbst meinem Sohn die Zeit wie im Flug. Es hat wirklich Spaß gemacht und wir freuen uns schon, wenn Mitja in der nächsten Spielzeit auch dabei sein kann. Es ist ja aufgrund der Wartelisten gar nicht so einfach.«

Christina Emig-Könning,
Regisseurin, Künstlerische
Leiterin der Theaterkapelle
in Friedrichshain, Berlin


»Die MURKELBÜHNE muss leben – Platz, Raum und Unterstützung für ein unverwechselbares Konzept! Matthias Kubusch und Ramona Zimmermann – als künstlerische Leitung – haben seit Jahren auf dem Gebiet der Kinder- und Jugendkulturarbeit unglaubliches geleistet. Das verdient höchste Anerkennung!
Mit Matthias Kubusch habe ich selbst gearbeitet. Er war mein Dramaturg und Mitregisseur u.a. 1998 bei der Inszenierung »Trainsspotting« von I. Welsh am Volkstheater Rostock – eine Koproduktion mit der freien Szene auf dem Kunst – Raum – Schiff »MS – Stubnitz«. Die Produktion war zum Theatertreffen 1998 nominiert und gastierte danach samt Schiff in der damaligen Kulturhauptstadt Europas, in Stockholm. Auch in Rostock leitete er, obwohl nur Gastdramaturg, den Theaterjugendklub. Seine Arbeiten, die ich auch noch an der Volksbühne verfolgen konnte, fielen immer wieder auf durch sein großes Können, Kinder und Jugendliche professionell und lustvoll zu motivieren und mit ihnen Geschichten zu erzählen, die sie betrafen bzw. aus ihrer unmittelbaren Erfahrungswelt poetisch erzählt wurden. Dabei arbeitete er vor allem »Auf Augenhöhe« – sensibel und verantwortungsvoll gab er jedem Spieler Raum für seine besondere und spezielle Begabung. Später in der MURKELBÜHNE sah ich immer wieder ein »Wunderwerk« – Arbeiten, die so verblüfften, erschütterten und tragik-komisch sich mit unserer Gegenwart auseinandersetzten. Überwältigend, wie er die Kinder – Spieler bzw. die Jugendlichen niemals inszenatorisch in eine Form presste, sondern Freiheiten erspielen ließ mit enormer Souveränität und künstlerischem Können. In den Arbeiten sah ich Potentiale an Persönlichkeiten, freie, mündige, solidarische Spieler mit großem emotionalen und intelligenten Körpereinsatz. Keine Erfüllungsgehilfen, sondern Spieler die mit Verantwortung, Wissen und Intuition spielten. Ein kollektives Erlebnis voller Geheimnisse und mit großem Engagement und intensiver Kraft.
Das ist das ungeheure Potential dieser Einrichtung mit diesen Machern und Initiatoren. Das kann keine Schule leisten, was da an Persönlichkeiten zu sehen war und ist! Da wird Theaterspiel zu einem Motor und zu einer Initiative, wo Hoffnung entsteht, entspringt: für ein anderes Miteinander.«

Elfriede Brüning,
Schriftstellerin, Berlin


»Mit großem Bedauern habe ich gehört, dass das Kinder & JugendTheater MURKELBÜHNE zukünftig nicht mehr, wie bisher, in den Räumen des EliasHofs auftreten kann, so dass sie praktisch heimatlos ist. Ich habe selbst mehrere Aufführungen des Theaters gesehen, da mein Urenkel Jasper dort aktiv ist, und ich war jedesmal begeistert von dem Elan, mit dem die jungen Leute dort agieren. Es wäre ein Jammer, wenn die Bühne schließen müsste, Theaterspielen ist für Kinder und Jugendliche der beste Zeitvertreib, den man sich vorstellen kann.
Nun höre ich auch, dass das Theater vielleicht im Thälmannpark ein neues Zuhause findet. Ich drücke den Daumen, dass es klappt und wünsche der MURKELBÜHNE weiterhin ihren verdienten Erfolg.«

Martin Engelmann,
Lektor, Berlin


»Kinder & JugendTheater MURKELBÜHNE – das Understatement könnte kaum größer sein. »Murkel« bedeutet »Knirps, (kleines) Kind«, »murkelig« heißt »verkümmert«. »Murkeln« hingegen meint: »in kleine, unregelmäßige Stücke schneiden«. Diese Erklärung ist gar nicht so uneben: Die kaum mehr durchschaubare Welt in handhabbare Stücke, Theaterstücke zu zerlegen, um Zusammenhänge zu erkennen, Funktionsweisen zu durchschauen, sich selbst zu verorten und schließlich einzugreifen. Aufklärerisch, immer relevant für das Hier und Heute, für das Leben der Kinder und Jugendlichen – so habe ich die Murkelbühne kennengelernt, ob mit kanonischen Texten oder Eigenproduktionen. In Spielplangestaltung, Probenarbeit und Aufführungen steht der moralische Anspruch dem künstlerischen nicht nach, kein L'art pour l'art, sondern die Erfahrung der Verantwortlichkeit sich selbst und der Welt gegenüber.
Spielerisch werden die jungen Akteure fürs Leben stark gemacht. Das kleine Theater strahlt weithin aus. Die Murkelbühne leistet Kultur-, Bildungs-, Freizeit-, Sozial-, Aufklärungs- und Präventionsarbeit. Und sie macht Spaß, Schauspielern wie Publikum gleichermaßen. Das darf nicht verkümmern.«

Åsmund Seip,
Graphikdesigner,
Oslo (Norwegen)


»Man kann sich verstellen, man kann etwas vortäuschen, etwas vorspielen. Das ist aber noch keine Kunst. Kunst kann man nicht vortäuschen. Im Theater kann man sich verwandeln, aus sich heraus gehen, vielleicht auch zu sich kommen. Und ich glaube auch nicht, dass man Inspiration vortäuschen kann, genauso wenig wie man vortäuschen kann, man selbst zu sein. In der Murkelbühne können Kinder und Jugendliche zunächst mal sie selbst sein, ehe sie darüber hinaus gehen und Verwandlungen begreifen und probieren. Sie werden ernst genommen als kreative, schöpferische Menschen, die durch Inspiration, Freude, Selbstbewusstsein und Erforschung tatsächlich Kunst machen. Durch einen Zufall kam ich vor Jahren als Zuschauer in das Theater und arbeite nun schon seit einigen Jahren als Grafikdesigner für das Kinder & JugendTheater MURKELBÜHNE. Als Zuschauer und als Vater finde ich es großartig, dass es in Berlin einen Ort gibt, wo Kinder nicht anders sein müssen als sie sind. Die natürliche Konsequenz davon ist trotzdem Kunst. Das klingt so einfach, ist es aber nicht.
Ich werde weiterhin sehr gerne meine norwegischen Kollegen, Freunde und Verwandte in dieses Theater schicken, wenn sie Berlin besuchen.«

Martin Anker,
Lehrer, Berlin

»Seit mehr als 10 Jahren habe ich die meisten Aufführungen im Kinder & JugendTheater MURKELBÜHNE gesehen und muss sagen: »Ich bin begeistert!«. Was die Kinder und Jugendlichen hier auf die Bühne bringen ist Theater, wie ich es mir wünsche: lebendig, spaßig, nachdenklich, traurig, verrückt – und doch immer echt. Selbst Themen, wo man meint, »die kann doch ein Vierzehnjähriger nicht verstehen«, werden überzeugend dargestellt.
Woran liegt das? Was macht dieses Theater anders als andere?
Meiner Meinung nach liegt das daran, wie hier mit den Kindern und Jugendlichen gearbeitet wird. Einerseits wird auf das Interesse und die Wünsche der »Kids« eingegangen, andererseits werden ihnen schwierige Themen verständlich nahe gebracht und sie werden herausgefordert, diese auf die Bühne zu bringen. Wenn es stimmt, dass wir an unseren Herausforderungen wachsen, dann werden hier im Spiel »Zwerge« zu »Riesen«. Der Beweis zeigt sich in den darstellerischen Leistungen, die auf dieser Bühne gebracht werden, und in der Begeisterung die auf, vor und hinter Bühne zu sehen und zu spüren ist. Wenn die Schule ein Theater wäre, dann doch bitte so wie die Murkelbühne, denn ich gehe gerne hierher … und Schüler auch.«

Robert von Wroblewsky,
Filmregisseur, Berlin

»Die ersten Schritte sind die wichtigsten. In der Kunst, ob Schauspiel, Musik, überall.
Im Kinder & JugendTheaterMURKELBÜHNE machte ich mit 12 Jahren die erste Berührung mit der Bühne. Das Feld an Möglichkeiten und Ideen war enorm, wuchs an, beflügelte, vor allem die Phantasie.
Unterstützer fanden sich, Befürworter, Kritiker, Mitstreiter, kurz, ein fruchtbares Umfeld das wuchs und gedieh und festigte. Es nahm die Angst, etwas zu probieren, auf der Bühne wie im Leben.
Wo ich wäre ohne diesen Beginn? Schwer zu sagen. Die Murkelbühne war schon bei ihrer Gründung 1993 einzigartig, weil es Kinder waren, die sie gründeten.
Ohne diese besonderen ersten Schritte wären ich und viele meiner Kollegen und Bekannten, die ich dort erst kennenlernte, nicht da, wo sie jetzt sind.
Ich werde dem Theater weiter die Treue halten, als Zuschauer, Mitmacher und Theaterpate. Weiter so!«

Prof. Lutz Heusinger,
Kunsthistoriker, Germanist,
Marburg

»Seit einigen Jahren besuche ich immer wieder, wenn ich in Berlin bin, Vorstellungen im Kinder & JugendTheater MURKELBÜHNE. "DER DRACHE" war wieder ein wunderbares Theaterstück, voll politischer Hinweise, mit großem Feuer von den jungen Schauspielern gespielt, einem richtig guten Bühnenbild, einem herrlich gespielten Drachen. Unbedingt weiter so! Unbedingt muss ein neuer Ort gefunden werden! Lassen Sie nicht locker!!!«

Uta Thieme,
Grafikdesignerin,
www.typodesingsbuero.de,
Berlin

»Die Theateraufführungen der Murkelbühne sind ein Geheimtipp – man spürt die Leidenschaft für's Theater und vor allem eine beeindruckende Ensembleleistung. Hier ist jeder einzelne Baustein wichtig – ob Spieler, Bühnenbild, Kostüm, Musik, Licht ... Kartenverkäufer oder Tresenkraft – und gemeinsam wird eine runde Sache draus. Die einen stehen gern im Rampenlicht, andere drehen lieber an den Rädern hinter den Kulissen – man kann sich hier ausprobieren und seinen Platz suchen und finden.
Ich traf die Murkelbühnengründer 1998 – das Fünf-Finger-Jubiläumsplakat entstand und im folgenden Frühjahr feierte die Videospielfilmproduktion »Der 35. Mai oder die Zeit ist kaputt« Premiere in der Wabe! Es folgten einige Postkarten, Plakate, 2006 ein neues Logo und im letzten Jahr die eigene Website.
Inzwischen sind viele Hände und Köpfe dazugekommen – aus dem kleinen Theater wurde großes Theater. Ich wünsche mir noch viele spannende Inszenierungen. Und wer noch nicht da war, dem empfehle ich dringend einen Besuch!«

Katharina Löwe,
Gesangsstudentin / Sopran,
HfM "Hanns Eisler",
Berlin

»Ich war erstaunt! Es ist nun einige Jahre her, als ich die Murkelbühne entdeckte. Ich bin in Hohenschönhausen aufgewachsen.
Einmal im Jahr Krippenspiel, zur Musikschule nach Weißensee radeln, die Jugendclubs als zehnjähriges, überzeugtes Indianerkind meiden!
Ich war beeindruckt… von dieser Theaterbühne und dem Engagement seiner Leiter, da ich so etwas nicht kannte.
In der Murkelbühne setzen sich die Kinder mit Problemen des Alltags, der Gesellschaft, der Politik und historischen Ereignissen auseinander.
Sie lernen sich zu präsentieren, zu behaupten.
Nun frage ich: Was macht PrenzlBerg attraktiv für junge Familien?
Es sind nicht nur die schicken Cafes. Dieser Bezirk bietet Kultur, nach der sich auch Kinder sehnen und die diese auch brauchen.
Deswegen braucht es Unterstützung, deswegen braucht es zahlreiche Theaterpaten!
Ich bin erstaunt! Ich bin begeistert!
Ich bin…überzeugte Murkelianerin!«

Siegfried Langer,
Schriftsteller,
www.siegfriedlanger.de,
Berlin

»Im Laufe der Jahre habe ich viele Produktionen des Kinder & JugendTheaters MURKELBÜHNE gesehen, in einer Video-Produktion sogar als Schauspieler mitgewirkt. Kinder und Jugendliche waren meine Spielpartner, Regisseure, Kameraleute...
Allen Produktionen war gemein, dass sie auf hohem Niveau unterhielten und sowohl Akteure als auch Zuschauer zur Reflexion und zum Nachdenken anregten.
Keinen neuen Spielort zu finden, würde nicht nur für die mitspielenden Kinder und Jugendlichen einen immensen Verlust darstellen, sondern auch für die verantwortlichen Macher hinter den Kulissen, die mit viel Herzblut, Engagement und Können über Jahre ein anspruchsvolles und auch wirtschaftlich funktionierendes Theater etabliert haben.
Nicht zuletzt verlören die Zuschauer!
Für den Kulturstandort Berlin wäre es ein Armutszeugnis.«

Dietmar Lange,
Bildhauer und Galerist,
Groß-Fredenwalde, Uckermark

»Mit großer Freude habe ich seit einiger Zeit festgestellt, dass die Murkelbühne weiterhin so aktiv ist. Sie ist weit mehr als "nur" ein soziales Projekt für Kinder aus dem Kiez.
Da ich das Kinder & JugendTheater MURKELBÜHNE von Beginn an kenne, kann ich sagen, hier wird über Jahre hinweg anspruchsvolles Theater gemacht, und für mich selbst, Familie und Freunde immer wieder sehenswert.
Die Murkelbühne ist kulturell ein fester Bestandteil im Verwaltungsbezirk Pankow von Berlin und weit über dessen Grenzen hinaus bekannt.
Gern wird in der Politik darüber gesprochen, wie wichtig Kunst und Kultur ist. Es sind auch Taten gern gesehen!
Die Murkelbühne verdient die volle Unterstützung auch der Politik, da deren Künstler und alle Beteiligten einen wichtigen Beitrag für die Stadt und deren Menschen leisten.
Es wird ein wichtiger Anteil zur kreativen und sinnvollen Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und Jugendlichen, für Kinder, Jugendliche und Erwachsene geleistet. Diese künstlerische Arbeit kann nicht hoch genug geschätzt werden.«

Martin Ehrlich,
Lehrer und Presbyter der Evangelischen Kirchengemeinde,
Leverkusen-Opladen

»Seit Jahrzehnten verbinden Menschen und Theaterspiel der Murkelbühne Leverkusen mit Berlin. Austauschende Theatergastspiele haben nicht nur involvierte Teilnehmer bereichert sondern sicherlich auch die Kultur beider Städte belebt.
Somit wünschen wir von Leverkusen aus dem Kinder & JugendTheater MURKELBÜHNE eine repräsentative "neue" Spiel- und Probenstätte in Berlin, von wo sie sich in bewährter Weise entfalten und wirken kann.«

Peter W. Küng,
Alt-Gewerkschaftspräsident,
Zürich (Schweiz)

»Dass im Spreebogen vor Angela Merkels Nase die Schweizerflagge (Schweizer Botschaft) weht, ist hinlänglich bekannt. Doch auch in den EliasHof wurde einst eine rotweisse Fahne getragen. Sie bekundete, dass beim 10-Jahre-Jubiläum (2003) der Murkebühne auch ein Schweizer mitfeierte. Dieses Erlebnis - ergänzt mit etlichen Besuchen verschiedener Aufführungen - hatte mir, dem Schweizer, viel Freude gemacht! Ich war tief beeindruckt von der künstlerischen Leistung der Kinder und Jugendlichen. Wo Engagement, Einsatzfreude, Phantasie und Liebe zum gemeinsamen Schaffen bestehen, ist kein Platz für das heutzutage so weit verbreitete Gejammer über die junge Generation. Wenn es das Kinder & JugendTheater MURKELBÜHNE nicht gäbe, müsste man es schleunigst erfinden. Die Murkelbühne, ihre Leiter, die Kinder und Jugendlichen sowie alle Mitwirkenden im Umfeld verdienen Anerkennung und volle Unterstützung. Der erzwungene Wegzug aus dem EliasHof ist schmerzhaft; möge rasch ein neuer Spielort gesichert werden können. Die Murkelbühne muss leben! Ich werde zum 20-Jahre-Jubiläum kommen, versprochen!«

Silvia Remde,
Sozialpädagogin und Familientherapeutin,
Berlin

»Sehr gerne möchte ich Ihnen meine Begeisterung über die "Tomatenoperette" mitteilen. Die Kinder sind sehr spielfreudig, die Musik reißt mit, es ist ergreifend, wie selbstbewusst die Kinder ihre Songs und Lieder singen. Die Kostüme sind toll. Eben keine kleinen "Gemüse", damit man denken kann: was für ein niedliches „Obst-und-Gemüse-Märchen“! Man merkt, dass mit viel Engagement inszeniert wurde und sehr viel Liebe und Aufmerksamkeit in jeder Szene steckt. Außerdem ist es ist eine wunderbare Geschichte. Sie funktioniert, ist rund und guckt sich wunderbar an. Das Stück ist gelungen und begeistert auch die Zuschauer…

Ich hoffe sehr auf weitere Operetten, Komödien, Dramen, Tragödien und meinetwegen auch Opern im Kinder & JugendTheater MURKELBÜHNE. In einer neuen Spielstätte, an einem neuen Ort!«

Maria Thomas,
Schauspielstudentin,
Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch",
Berlin

»Es ist nun einige Jahre her, da bin ich zur Murkelbühne gestoßen (worden). Mit Ballett war ich schon durch und meine Eltern haben überlegt, dass Theater nicht schlecht für mich wäre… Natürlich um meine Freizeit "sinnvoll" zu nutzen. Es erstaunte mich, dass sie mir nicht Sport oder einen Keramikkurs oder Reiten oder Geige vorgeschlagen haben, sondern eben: THEATER. Ich hatte bis dahin keinerlei Vorstellung, was sich dahinter alles verbirgt. Das hat sich rapide geändert, als ich mich dann mit knapp 14 Jahren tatsächlich getraut habe, an die Tür des Kinder & JugendTheaters MURKELBÜHNE zu klopfen. Seit dem habe ich dort viel erlebt, bin mit der Murkelbühne an meiner Seite durch den Rest meiner Kindheit und durch meine gesamte Jugend gegangen. Das Theater hat mir die Möglichkeit gegeben, mich selber zu entdecken. Zum Glück ohne jegliches Selbstfindungstrip-Gehabe, sondern ganz einfach, ganz praktisch, durch Lust, Leidenschaft und Anstiftung zur Welteroberung. Durch die Aufforderung, komplizierte Fragen einfach zu stellen und sie sowohl mit Wissen als auch phantasievoll zu beantworten. Ich bin jetzt tatsächlich den Weg gegangen, habe Schauspiel an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch« studiert und arbeite nun an einem Theater in Baden-Württemberg. Und hier in der Murkelbühne hat das alles angefangen. DANKE! Weiter so und viel Erfolg am neuen Ort!!!«

Annette Selle,
Kunstlehrerin und Malerin,
Berlin

»Es ist der erste Tag von mehreren eines Theaterworkshops der Paul-und-Charlotte-Kniese-Schule (Sonderschule für Sehbehinderte und Förderzentrum) in den Räumen der Murkelbühne. Zwanzig Schüler der Oberstufe unterschiedlicher Jahrgänge mit verschiedenen sozialen Geschichten, mit verschiedenen Verhaltensausprägungen, mit verschiedenen Lebenserfahrungen und –erwartungen, mit verschiedenen Handycaps und den entsprechenden Beeinträchtigungen sitzen mit den Theaterleuten der Murkelbühne, meinem Kollegen und mir in einem Stuhlkreis und reflektieren den Tag und alle LÄCHELN, alle lächeln mit einer inneren Zufriedenheit. Was für ein wunderbares Bild!
Später folgte eine sehr intensive Woche des Theaterspielens, in der die Jugendlichen fast beiläufig an sich gearbeitet haben, hart gearbeitet haben, eigene innere Grenzen verschoben haben. Und sie haben immer wieder dabei GELÄCHELT, weil sie in ihrer Individualität gesehen wurden, weil sie gestärkt wurden und weil sie nachhaltig Lebensbereicherndes gelernt haben.
Wenn wir die Verantwortung dieser Generation gegenüber ernst nehmen, ist es unablässig, solche Institutionen wie die Murkelbühne, in der Kind zugewandte, kompetente, leidenschaftliche Menschen solche Einflüsse auf Kinder und Jugendliche haben können, zu unterstützen und die Basis für eine kontinuierliche Arbeit zu ermöglichen.«

Kerstin Heymann,
Freischaffende Künstlerin,
Berlin

»Zum Zusammenleben und zur Persönlichkeitsentwicklung gehört die Auseinandersetzung mit Anderen und die Frage ist, wo diese für Kinder und Jugendliche außerhalb der Schule eigentlich noch wirklich stattfinden kann. Für eine Gesellschaft, die sich offenbar tendenziell vom Gemeinsamkeitsgedanken wegentwickelt, ist ein Ort wie die Murkelbühne, dessen Funktionieren auf einem Zusammenspiel und dem Respekt für Andere basiert, einfach wertvoll und wichtig erhalten zu werden.
Bewundernswert wie Kinder und Jugendliche dort mit Lust, Ausdauer und Kontinuität die oft schwierigen Themen bearbeiten lernen und wie das gemeinsam Erdachte, Ausprobierte und Gespielte Eigenverantwortlichkeit fordert und fördert.
Wo der Raum gegeben wird, diese Energien in so wunderbarer Weise umzusetzen, sollten sich auch unbedingt Räume finden lassen, um dieses auf mehreren Ebenen funktionierende Theater auch weiterhin erlebbar zu machen. Die diesjährigen Inszenierungen zeigen einmal mehr, dass auch den Zuschauern durch ein Weiterbestehen der Murkelbühne in Zukunft wieder Qualität, Tiefe, Witz und Denkanstöße garantiert seien.
Mit den besten Wünschen für einen Platz, an dem weitergespielt wird!«

Christiane Mittmann und Frank Mittmann (Leiter der Werkstätten der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz),
Berlin

»Bei unseren Theaterbesuchen im Kinder & JugendTheater MURKELBÜHNE sind uns der hohe Anspruch der Inszenierungen und die fantastischen Schauspieler/innen ganz besonders in Erinnerung geblieben. Diese Qualität zu erreichen und über so lange Zeit in allen Kursen und Ensembles zu halten, ist vor allem Matthias Kubusch, Ramona Zimmermann und dem tollen Team drumherum (auch im technischen Bereich!) zu verdanken. Was kann es Schöneres geben, als junge und ganz junge Menschen für Literatur, für Theater, für das Begreifen von Welt zu begeistern? Hut ab und weiter so!«

Christian Maier,
Sculpture Berlin / Uferhallen (www.sculptureberlin.de),
Berlin

»Wer jemals das Kinder & JugendTheater MURKELBÜHNE besucht hat, kommt nicht umhin vollen Lobes über selbiges zu berichten. Wer das Glück hat, sein Kind hier spielen zu sehen, ist voller Stolz und Dankbarkeit für die Macher/innen dieses Theaters, das auf höchstem Niveau in dieser Form einmalig in Berlin ist.
Dass dieser Wert anerkannt wird und dafür ein Ort, eine neue Spielstätte geschaffen werden muss in Berlin, sollte keine Frage sondern eine Selbstverständlichkeit sein.
Veränderungen bieten immer auch Chancen. Für einen Neuanfang, für eine Verstärkung und Entwicklung der Arbeit. Die Qualität der Inszenierungen, die Auswahl und Entstehung der Stücke, die Authentizität und Spielfreude der Teilnehmer/innen, die ihresgleichen sucht, sprechen für sich. Das Theater ist auf Augenhöhe mit etablierten Institutionen dieser Stadt anzusiedeln. Es ist an der Zeit, dass diese künstlerische Vermittlung und Praxis in Verbindung von zeitgenössischem Theater und klassischem Theater, Autoren- und Regietheater für, mit und von Kindern und Jugendlichen, erkannt wird, dass dieses Juwel endlich weitreichende Unterstützung findet: Die MURKELBÜHNE verdient eine vollwertige Spielstätte!«