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TheaterRETTER werden! Jetzt erst recht!
Wer der Meinung ist, das Theater sollte gerettet werden, kann sich beteiligen. Wir laden ALLE ein! Werdet NeuANFÄNGER! Werdet TheaterRETTER! Werdet TheaterPATEN! Werdet BildungsINVESTOREN! Werdet KulturMÄZENE!
Da wir keine Subventionen vom Bezirk Pankow, vom Land Berlin oder von anderen staatlichen Stellen erhalten, sind wir auf Unterstützung durch Spenden angewiesen.
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Sofort-Unterstützer/innen seit 27. März 2014
Pierre Sanoussi-Bliss, Florian Martens, Stefan Liebich, Klaus Mindrup, Sören Benn, Dr. Clara West, Anja Lilkendey, Arnold Sauter und Vendulka Cechan, Cornelia Raue und Dr. Jan Raue, Jaqueline Blume de Obando, Nikolaus Karsten, Ursula Tillmetz-Sacher, Jeannette Gruner, Stephan Haensch / Business School GmbH, Angret Engelmann, Simone Floßmann und Thomas Schmiedgen, Jörg Henkel, Sigrid Grajek, Prof. Dr. Lutz Heusinger, Gabriele Heimann, Lioba Zürn-Kasztantowicz, Andrea Schnittker und Helder Schnittker, Martin Stahl, Toralf Hessel, Katja von Gizycki, Holger Forke, Antje Scheuritzel und Dieter Kahmann, Hans-Christian Ströbele, Ramona Kubusch und Matthias Kubusch, Jana Akkoyun, Constance Schmidt, Sigrid Scheuritzel und Thomas Scheuritzel, Christine Malkowski, Jan Wilhelm Haas, Wilfried Brexel, Kay Clement / Brillen in Berlin GmbH, Antje Schneider und Prof. Martin Schneider, Michael Schäfer, Susann Lange, Wilhelm Freiherr von Werthern, Rona Tiedje, Margot Gruner, Kids Guide Berlin, Anne Stahl-Weiß, Petra Loos, Thomas Bohla (in Reihenfolge des Eingangs)...
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Bisherige Unterstützer/innen
Viola Al-Bittar, Martin Anker, ASCA GmbH / Dr. Christine Wedler, Anne-Katrin Albrecht / Musikschule „Béla Bartók“ Pankow, Thomas Altmann, Barnbrook Steuerberatungsgesellschaft mbH / Cornelia Barnbrook, Inka Bause, Sören Benn, Erich Berger, Beate Bittner / Glutrot GmbH, Jan Borkowsky / Instrumente und Bandequipment, Dr. Martin Born, Artur Brauner, Dr. Ute Bredemeyer, André Brie, Brillen in Berlin GmbH / Kay Clement, Anneli Bruch, Tobias Bruche / Restaurant Zwiwwel, Buchhandlung am Schönhauser Tor, Café und Kneipe Bukowski, Christian Bahrmann / Der Prenzlkasper und Kikaninchen-Mann, Jacqueline Blume de Obando, Ronald Bolza, Elisabeth Büttner, Causales – Gesellschaft für Kulturmarketing und Kultursponsoring / Eva Nieuweboer und Hans-Conrad Walter, Vendulka Cejchan, Claudia Dahmen, Robert Dale, Künstlergruppe Deadchickens / Breeda, Gerhard Dörr, Tankred Dorst, Brigitte Dreßler, Martin Ehrlich, Angret Engelmann, Helga Ewert, Torsten Elger, Richard Erben, Ulrike Flacke, Simone Floßmann, Georgia und Andreas Förster, Prof. Götz Friedrich (†), Fruchthof Berlin GmbH, Rosa Falkenhagen, Edda Fenner und Günther Fenner, Thomas Fietz, Holger Forke, Manfred „Mac“ Grund, Christiane Günther, Knut Gebhardt, Annette Geißler, Veronika Goldschmidt (†), Jeanette Gruner, Barbara Günther, Jan-Wilhelm Haas, Katja Haese, Dr. Günter Haring, Michael Harth, Gabriele Heimann und Tilo Hejhal, Prof. Dr. Lutz Heusinger, Heidrun Hiller, Prof.es Renate und Kurt Hofmann, Anwaltskanzlei Stefan Hölzl / Dirk Maschke / Henrik Solf, Norbert Hoppe, Stephan Hobart-Freiberg, Kerstin Heymann, Nadja Klinger, Klaus Kordon, Sascha Kummer, Elsbeth Küng und Peter Küng, Lieselotte Kairies, Roman Kowalzek, Regina Kubusch und Klaus Kubusch, Janine Kubusch und Theodor Kubusch, Tobias Kubusch, Ramona Kubusch und Matthias Kubusch, Aurora Lacasa, Rainer-Michael Lehmann, Klaus Lemnitz, Maxim Leo, Stefan Liebich (MdB), Anja Lilkendey, Heidemarie Lüth, Christian Maier / Sculpture Berlin, Florian Martens, Klaus Mindrup (MdB), Henriette Manigk, Familie Manschus, Bianca Metzner und Christian Metzner, Jörg Mischke, Frank Mittmann / Volksbühne Berlin, Birgit Müller, Gabriele Müller, Sabina Nawka / Zahnarztpraxis, Christina Nowak, Rosemarie Obst, Ostrad Fahrräder GbR, Jean Pacalet (†), Gottfried Pilz, ProColor Pulverbeschichtungs-GmbH, Britta Paschke, Quindos Service GmbH, Cornelia Raue und Dr. Jan Raue, Sabine Rausch, Druckerei Reiher, Gabriele Reichelt, Ines Richter, Karina Ristau-Kästner, Jürgen Röber, Anne Rosenberg, Marita Rosenberg und Frank Rosenberg, Silvia Remde, S+S Baugesellschaft Forum GmbH / Gerd Seele, Barbara Thalheim, Familie Sacher-Tillmetz, Prof. Kurt Sanderling (†), Pierre Sanoussi-Bliss, Ingeburg Sattler, Peter Sattler, Dr. Arnold Sauter, Michael Schäfer, Mareike Schäfer und Uwe Schäfer, Antje Scheuritzel, Sigrid Scheuritzel, Walfriede Schmitt, Thomas Schmiedgen, Antje Schneider und Prof. Martin Schneider, Ulrike Schmid und Christoph Schneider / Rammstein, Gerhard Schöne, Harald Schrott, Ursula Schonert, Uschi Schutzan und Wolfgang Schutzan, Åsmund Seip, Spielzeughandlung Spielen Berlin, Dietmar Sköries, Typodesignbüro / Uta Thieme, Wolfgang Thierse, Maria Thomas, Marlene Thomas, Susanne Töpfer, Dr. Hans-Jochen Vogel, Sigrun Voigt und Wolfgang Voigt, Friseursalon Wartschek, Sybille Waury, Clara West, Christa Wolf (†), Manuela und Udo von Wroblewsky, Peter Wunsch, Stefanie Winderlich, Eva-Maria Winkel und Johannes Winkel, Pascal von Wroblewsky, Robert von Wroblewsky, Christoph Zimmermann, Laura Zimmermann, Doris Zucker, Lioba Zürn-Kasztantowicz, 3H GmbH
Wir danken unseren Unterstützer/innen!

Klaus Gerling,
Berlin

»Ein Kracher diese OPERETTE der Murkelbühne. Selten habe ich die Erfahrung gemacht, in einem so vieldeutigen (merkwürdigen?), absurden Stück so schnell und so klar im Bilde zu sein. 100% Begeisterung. Mein Sitzplatz auf dem Podest war nicht sehr komfortabel, im Rücken piekte es, am Hintern drückte es, man konnte sich kaum bewegen: Aber ich habe das in diesen zwei Stunden so gut wie gar nicht bemerkt.
Der komplett umgebaute Theatersaal hat eine neue Weite erhalten, die der eigenen Wahrnehmung ganz viel neuen Raum gibt. Gute Sicht, gute Akustik, beste geistige Entfaltung… (…) Die Inszenierung hat Witz, beißenden Humor, sie hat Tempo, Rhythmus, Musikalität. Es gibt ständig was zu entdecken und viel zu begreifen. Die fast hemmungslose Spielfreude der Akteure, die große Anzahl von „Rampensäuen“ garantiert einen lustvollen, erfüllenden, grandiosen Theaterabend. Ich bin gestern Abend berührt worden. Vielen Dank und weiter so!«

Antje Scheuritzel,
Berlin

»Von mir ein „CANDY-STORM“ zur „OPERETTE“. Ich bin total begeistert. Was für ein grandioses Spektakel... So kunstvoll und spröde. Zwischendurch etwas länglich und dann langweilig - FAST - bis es wieder loskracht, das ästhetische Gebilde. Was für Figuren!
P.S.: Au weia ist das Podest unbequem. Der Arsch hat Platz, die Beine nicht...«

Pascal von Wroblewsky,
Jazzsängerin und Schauspielerin,
Berlin

»Theater ohne Kinder? Kinder ohne Theater?
Eine saubere Lösung wie Asche ohne Puttel, Röschen ohne Dornen und Kinder ohne Kunst, bequem, still, stressfrei und clean.
Murkel ohne Bühne? Bühne ohne Murkel?

Mobil geht auch ohne Auto und Spielen ohne Computer.
Überzeugt euch davon, Politiker, Lehrer, Eltern!
Geht dorthin, so lange es die Murkelbühne noch gibt und seht nach, was die da treiben, diese lauten, lärmenden, (theater)spielenden Menschen ab 4+ und 12+ und 99-. Und dann sorgt dafür, dass sie bleibt! Denn wir alle brauchen Wittchen mit Schnee, Hänsel mit Gretel, Kunst für den Kopf, Theater für das Herz, Hilfe für die Murkelbühne!«

Florian Martens,
Schauspieler

»Wenn Kinder und Jugendliche mit der MURKELBÜHNE einen Ort haben, den sie gerne besuchen, weil sie dort Freunde und Gleichgesinnte treffen, an dem sie sich ausprobieren und lernen können, den sie vor allem aktiv selbst gestalten, verändern und zum Leben erwecken können, dann findet dort wohl im besten Sinne die Kulturelle Bildung statt, von der ständig die Rede ist und die man dennoch zu selten antrifft. Meine älteste Tochter spielte hier mehr als 10 Jahre sehr gerne mit, meine Jüngste ist seit einem Jahr dabei.«

Arnold Fritzsch,
Musiker, Komponist, Musikproduzent, Berlin

»In vielen Stücken dieses Theaters hat Musik eine zentrale, eine elementare Rolle. Die jungen Akteure spielen teilweise Instrumente auf der Bühne und singen Lieder, tanzen auch dazu. Dennoch ist es meilenweit entfernt von sogenannter leichter Unterhaltung. Hier werden harte Themen, schwere Stoffe, provokante Stücke auf die Bühne gestemmt. Aber, und das ist für mich wirklich das Besondere daran, es wird mit solcher Genauigkeit, mit Tempo, mit Witz, mit Kraft und Überzeugung dargeboten, mit einer Leidenschaft, der man sich als Zuschauer nicht entziehen kann. Man wird bestens unterhalten, auch mit schwerer Kost!«

Harald Schrott,
Schauspieler

»Als Vater einer schauspielbegeisterten Tochter betrachte ich die MURKELBÜHNE als ein wahres Geschenk! Hier wird ohne Druck und falschen Ehrgeiz, aber dennoch äußerst professionell gearbeitet. Die Kurse bieten den Kindern die Möglichkeit einer wunderbaren Selbst- und Weltwahrnehmung. Dieses Theater verdient jede Form der Unterstützung, da sie unsere Kinder sensibilisiert und stark macht für das wahre Leben.«

Inka Bause,
Sängerin, Moderatorin


»In einem Berlin, das immer hektischer und oberflächlicher zu werden scheint, einer Stadt, die Ihre jungen Bewohner viel zu oft vergisst, ist es fast ein kleines Wunder hinter den grauen Fassaden einer ehemaligen Schule diese Kunst-Oase zu entdecken, in der Kinder und Jugendliche ihr eigenes Theater entdecken, probieren und sehen können – weiter so!«

Christoph Schneider,
Rammstein


»Besonders gefällt mir, dass die MURKELBÜHNE genreübergreifend arbeitet und die Kinder und Jugendlichen die Möglichkeit haben, sich auch mit Tanz, mit Musik und mit dem Medium Film auseinander zusetzen. Sehr oft sieht man alle Genres in den Inszenierungen miteinander verwoben. Das ist immer sehr aufwändig für alle Beteiligten und erfordert Kraft und Disziplin. Die Liebe zum Detail und der Enthusiasmus, mit dem die jungen Akteure zum Teil sehr professionell agieren, ist beeindruckend. Die lernen hier richtig was und werden doch nicht getrimmt.«

Sybille Waury,
Schauspielerin

»Meine beiden Töchter sind glückliche Ensemblemitglieder im Kinder & JugendTheater MURKELBÜHNE und wir Eltern sind - selbst wenn unsere Kinder mal nicht mitspielen! - begeisterte Zuschauer. Hier werden keine niedlichpflegeleichtcastingtauglichen Prototypen gezüchtet, sondern kleinen und größeren Menschen wird geholfen, ihre Welt zu entdecken und sich eine eigene Meinung über diese zu bilden, die sie dann auch lautstark vertreten können. Vielen Dank dafür!«

Klaus Kordon,
Schriftsteller


»Wie können Kinder und Jugendliche ihre Welt besser verstehen lernen? Ich behaupte, indem sie darstellen, was sie täglich erfahren oder auch indem sie Gegenwelten entwerfen. Auf dem Theater können sie das »spielend« erlernen – was für eine tolle Alternative für die sie umgebende, nicht immer sehr beruhigende Wirklichkeit. Deshalb sind Bühnen wie die MURKELBÜHNE nicht nur eine wertvolle Bereicherung des Alltags von Kindern und Jugendlichen, sondern in einem Land, in dem das kulturelle Angebot für Kinder sich ansonsten meistens »rechnen« muss, unabdingbar. Berlin könnte stolz sein, gäbe es in jedem Stadtbezirk mindestens eine oder zwei solch engagierter, von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen gestalteten MURKELBÜHNEN.«

Hans-Conrad Walter,
Geschäftsführer Agentur Causales / Kulturmarken

»In Zeiten knapper finanzieller Mittel ist ein Bildungs- und Kulturprojekt wie die MURKELBÜHNE, das durch ein bewährtes und sich doch immer wieder erneuerndes Netzwerk privater Unterstützer wie Theaterpaten, Kulturmäzene, Sponsoren und zahlreiche Projektpartner mitgetragen wird, eine wichtige Kulturmarke in Berlin und nicht nur für Kinder und Jugendliche unentbehrlich.«

Prof. Martin Schneider,
Musiktheaterregisseur

»Das Engagement der jungen Theatermacher der MURKELBÜHNE unterstützen meine Frau und ich seit Jahren als Theaterpaten. Nicht nur die Inszenierungen sind immer wieder beeindruckend, überraschend und unterhaltsam. Wichtiger noch finde ich, dass hier kein Kind, das mitspielen will, ausgeschlossen ist, auch wenn die Familie die Kursusgebühren nicht aufbringen kann. Damit es dem nicht subventionierten Theater weiter gelingt, erfolgreich zu arbeiten, braucht es unsere, braucht es Ihre Hilfe. Auch das ist eine kulturelle Leistung, eine Investition!«

Silvie Rundel,
»Die Zeit«

»Wie schafft das die MURKELBÜHNE eigentlich alles? Es ist ein kleiner gemeinnütziger Verein ohne staatliche Förderung. Der Zaubertrank ist wohl – neben sehr gelungener Werbung und einem hervorragendem Ruf – eine unwiderstehliche Mischung aus persönlichem Engagement, einer gehörigen Portion Leidenschaft und viel künstlerischer Freiheit, so dass sich die Fantasie entfaltet. Diese Mischung verzaubert Kinder und Jugendliche, Eltern und Großeltern, aber auch das zahlreiche Publikum sowie prominente Theaterpaten und Journalisten gleichermaßen.«

Renate Richter,
Schauspielerin &
Prof. Manfred Wekwerth,
Regisseur


»Es ist etwas Erstaunliches: Waren einstmals die „großen“ Berliner Theater, wenn auch auf unterschiedliche Weise, Orte des „produktiven und heiteren Vernunftsgebrauchs“, sind das heute fast nur noch die Theater für Jugendliche und Kinder. Man denke da an das „Grips-Theater“ und vor allem an das Kinder & JugendTheater MURKELBÜHNE. Es ist eine Freude, wie diese Theater dem Mainstream trotzen. Diese „Kindertheater“ betreiben Aufklärung, mit großem Erfolg bei ihrem Publikum übrigens. Auf-Klärung als „Klärung, die aufrichtig und aufrichtend von unten nach oben leuchtet“, wie der Philosoph Karel Kosik es ausdrückt. Die kleine MURKELBÜHNE hat dabei noch eine große zusätzliche, gar nicht zu überschätzende Qualität: dort werden die schwierigsten Themen unserer Zeit nicht nur einfach, da konkret, für Kinder und Jugendliche gezeigt, sondern auch von ihnen selbst gespielt. Hier erfüllt sich ein alter Wunsch von Brecht: dass die Spieler spielend lernen.«

Dr. Wolfgang Sacher,
Rechtsanwalt, Frankfurt/Main

»Schon seit etlichen Jahren verfolge ich - in Berlin und aus der Ferne - die Entwicklung dieses Musterbeispiel eines freien Theaters, das unabhängig vom offiziell subventionierten Kulturbetrieb lebt, und das dank des Enthusiasmus und der Professionalität seiner Macher, und das dabei immer mehr Freunde gewinnt. Besonders freut mich, dass auf diese Weise mit konkreter Tat (statt wie sonst so oft, nur mit Worten...) ein Beitrag zur kreativen und sinnvollen Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und Jugendlichen geleistet wird. Alles Gute für die Zukunft und der Murkelbühne ein langes Leben!«

Ursula Tillmetz,
Malerin, München

»Neben dem Text und der Körpersprache, die für Theatermacher im Zentrum stehen, lernen die Kinder und Jugendlichen in der MURKELBÜHNE sehr viel über Bildersprache, über Ästhetik und Spielformen auf der Bühne. Das Theater sucht und wagt durchaus experimentelle Formen und übersetzt – vor allem die Ensembles der älteren Kurse - Wirklichkeit in starke, eindrucksvolle, auch provokante Bilder, die berührend, ergreifend und auch verletzend wirken können.
Es ist eine gute Sache, wenn Künstler direkt mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, ihnen Handwerk und Zusammenhänge erklären, ihnen Impulse geben, sie in Prozesse verwickeln, sie dann aber auch immer wieder allein probieren und entwickeln lassen: Spiel doch selber! Auf der Bühne, mit der Bühne und auch hinter der Bühne.
Ich wünsche dem Theater, dass es weitergeht! Auch am neuen Ort in der Greifswalder Straße, unter verbesserten Spielbedingungen und erschwerten finanziellen Bedingungen. Wir werden nun gerade weiter helfen.«

Doris Zucker,
Rundfunkchor Berlin

»Für mich und meine Begleitungen sind und waren die Vorstellungsbesuche im Kinder & JugendTheater MURKELBÜHNE immer außergewöhnliche Ereignisse. Vor allem, die jungen Theatermacher in ihrem wunderbaren Engagement in der (nicht nur künstlerischen) Arbeit zu erleben! Ich freue mich, dass das Theater am neuen Standort angekommen ist und nun erfolgreicher als zuvor weiterarbeitet. Es ist ein sehr schönes Theater geworden, unsere Theaterpatengelder sind hervorragend angelegt.«

Antje Schneider,
www.schneider-lesungen.de, Berlin

»Wir haben das Theater nach der Aufführung von Jewgeni Schwarz DRACHEN lachend und weinend zugleich verlassen – und sagen DANKE für den wunderbaren Abend.
Das Kinder- und Jugendtheater Murkelbühne ist eine Einrichtung, die junge Menschen tatsächlich ernst nimmt und ihnen das abverlangt, was sie im Leben dann als ihr »Pfund« einbringen können: Die Erkenntnis, wie über harte Arbeit, gepaart mit unbändiger Spielfreude das entsteht, was man getrost die »Essenz des Lebens« nennen könnte, wenn dieses Wort bei Mitmenschen unter der Twenty-Grenze angebracht wäre.«

Dr. Christine Wedler,
Geschäftsführerin,
ASCA GmbH Berlin,
Sponsor

»Die Inszenierung und Vorstellung des DRACHEN war einfach PHANTASTISCH!!! Meine Begleiter und ich waren restlos begeistert. Ich habe lange nicht mehr so ein gutes Theater gesehen, alle professionellen Bühnen eingerechnet. Das Ensemble spielt göttlich, Dramaturgie, Bühne und Maske verdienen ein dickes Extra-Lob! Als Unterstützer, Sponsor, Theaterpate für die weitere Arbeit und Perspektive stehe ich auch weiterhin zur Verfügung! «

Rosanna Neumann,
Grafikdesignerin, Düsseldorf

»Im Rahmen eines Berlinbesuchs hatte ich die Möglichkeit und das große Vergnügen, das Kinder & JugendTheater MURKELBÜHNE zu besuchen und auch bei einer Probe des Kurses 10+ für ein neues Stück anwesend zu sein. Ich war begeistert von der Intensität und der Disziplin der jungen Akteure und der professionellen und liebevollen Anleitung durch die Spielleiter.
Hier werden die Kinder und Jugendlichen in ihrer individuellen Persönlichkeit wahr- und ernstgenommen und gezielt gefördert ­ und nicht zu Mini-Erwachsenen degradiert wie in einer Castingshow.
Ich wünsche dem Theater weiterhin viel Erfolg bei der Fortführung der Arbeit, vor allem weiterhin zahlreihe engagierte Theaterpaten!«

Klaus Kordon, Schriftsteller,
und Jutta Kordon, Berlin


»Wir möchten Ihnen nun sagen, wie sehr uns die wunderbare Vorstellung, das Stück DER DRACHE gefallen hat. (...) Wir gehören ja noch zu der glücklichen Generation, die die legendäre Inszenierung von Benno Besson am Deutschen Theater sehen durften. Wir kennen das Stück gut und wissen um die Tücken, die es mit sich bringt, wenn man es auf die Bühne bugsieren will. Da gibt es sicherlich einige Fallstricke. Ihre Inszenierung aber war wirklich große Klasse! Und die Schauspieler und Schauspielerinnen haben auf eine Weise mitgewirkt und Spaß an der Sache gehabt, dass es eine reine Freude war. Also: Allseitiges Schulterklopfen. Das gilt für das Bühnenbild, Kostüme und Masken gleichermaßen.
Wir sind nun gespannt, wie es weitergeht mit der Murkelbühne. Sicher werden wir ja darüber informiert werden. Mit unserer Unterstützung können Sie rechnen.«

Tilo Hejhal,
Rechtsanwalt, Berlin


»Deutschland ist eine europäische Kulturnation. Kunst und Kultur sind der Zukunftsmotor einer Gesellschaft. … Staat und Politik sind nicht für die Kunst, ihre Ausdrucksformen oder Inhalte zuständig, wohl aber für die Bedingungen, unter denen Kunst und Kultur gedeihen können. Wir müssen Menschen die Chance geben, sich durch ihre künstlerische Gestaltungskraft eine auch wirtschaftlich erfolgreiche Existenz zu schaffen und andere kulturell zu bereichern.«
Aus dem Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und FDP,
17. Legislaturperiode des Deutschen Bundestages


»Der kulturelle Reichtum ist die Hauptstärke Berlins. Kulturelle Kompetenz und Vielfalt als Basis von Innovation und nachhaltiger Entwicklung, Kultur als ein Faktor sozialer Kohäsion sowie als wachsender Beschäftigungs- und Wirtschaftssektor, schließlich die Künste als unersetzliches Medium gesellschaftlicher Selbstverständigung – das sind die zentralen Argumente für eine engagierte Kulturpolitik in der einzigen wirklichen Metropole Deutschlands. (...) Auf kulturelle Bildung haben alle Menschen unabhängig von ihrem Alter, Geschlecht und Herkunft lebenslang Anspruch. Dabei kommt generationsübergreifenden Angeboten eine zunehmend höhere Bedeutung zu. Die kulturelle Bildung von Kindern und Jugendlichen hat Vorrang.«
Aus der Koalitionsvereinbarung zwischen der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD), Landesverband Berlin, und der Linkspartei.PDS (Die Linke.), Landesverband Berlin, für die Legislaturperiode 2006-2011


Es wäre doch schön, wenn das Theater in Zukunft weniger auf der politischen Bühne stattfände, sondern viel mehr und einfach weiter im Kinder & JugendTheater MURKELBÜHNE gemacht werden könnte. Engagement und Enthusiasmus sollten nicht einfach im Nirwana der Sach- und Sparzwänge versenkt werden.

David Emig,
Schauspieler, Berlin


»Wissen wir eigentlich noch, wovon wir sprechen, wenn wir die Worte »Kunst – Kultur – Theater« in den Mund nehmen? Was ich im Kinder & JugendTheater MURKELBÜHNE im EliasHof gesehen habe, zum Beispiel in der Aufführung »CANDIDE oder die Ökonomie der Hoffnung«, hat mir schlichtweg (und endlich wieder mal) die Augen weit geöffnet! Ich war so überrascht, was an Kraft, Lebendigkeit, Ideen, Ungezwungenheit, Freiheit und Wahrhaftigkeit (!!!) von der Bühne runter kommt und ins Publikum strahlt!
Ein so junges Ensemble und was für eine Spielfreude! Die hätte ich von Kollegen am Staats- oder Stadttheater gern öfter gesehen. Mich hat es als »Zuseher« berührt. Sich trauen und EINFACH LOSSPIELEN! – Eine bezaubernde Professionalität. Probleme werden nicht klein gespielt in diesem Theater, werden nicht niedlich, bieten selten ein Happy End, sie werden aber deutlich, klar, sichtbar. Dieses Theater bietet die phantastische und elementare Möglichkeit, dass Kinder und Jugendliche (sind sie denn nun »unsere Zukunft« oder nicht?) etwas über sich und die Welt erfahren, erspüren und erspielen können: Dass es um sie geht, dass es nur durch sie geht und nur mit ihnen! Das muss leben! So etwas muss weiter einen »geschützten Raum« haben!

Richard Erben,
Schauspieler, Landestheater Neuss in NRW


»Als ich 15 Jahre alt war, habe ich das erste Mal ein Stück des Kinder & JugendTheaters MURKELBÜHNE gesehen: »Tod oder Lebendig! – Ein tragischer Western«. Ich erinnere mich noch genau an diesen Titel und an die ungewöhnliche Aufführung. Es spielte in einem Prärie-Bühnenbild, der ganze Raum voller Sand. Ich war von Anfang an begeistert. Die Kinder und Jugendlichen auf der Bühne hatten so viel Spaß, dass ich davon angesteckt wurde und unbedingt mitmachen wollte, am besten sofort. Kurz nach meinem 16. Geburtstag habe ich dann bei der Murkelbühne angefangen. Das ist nun schon 7 Jahre her und es hat sich gelohnt! Ich habe gelernt, wie es ist, herzlich in eine Gruppe von Kindern aufgenommen zu werden, habe gesehen, dass ich akzeptiert werde wie ich bin und mich nicht mehr vor anderen Kindern verstecken muss, in den Parallelwelten von Büchern und Computerspielen. Mir wurde gezeigt, was es heißt Selbstvertrauen zu haben, wie vieles dadurch einfacher wird im Leben. Ich habe das Theaterleben, die professionelle und zu gleich freundschaftliche Atmosphäre genossen und unendlich viel Spaß gehabt. Und ich habe meinen Beruf gefunden!
Ich hoffe, dass es noch vielen Kindern und Jugendlichen ermöglicht wird, diesen Weg zu gehen.«

Anja Müller,
Studentin der Sozialpädagogik,
Berlin


»Mit meinem Sohn (11 Jahre) habe ich mir das Stück »DER DRACHE« angeschaut und war wirklich begeistert wie überzeugend und mit welcher Energie diese jungen Menschen auf der Bühne gespielt haben. Es war einfach toll und obwohl das Stück ca. 2 Stunden dauerte, verging selbst meinem Sohn die Zeit wie im Flug. Es hat wirklich Spaß gemacht und wir freuen uns schon, wenn Mitja in der nächsten Spielzeit auch dabei sein kann. Es ist ja aufgrund der Wartelisten gar nicht so einfach.«

Christina Emig-Könning,
Regisseurin, Künstlerische
Leiterin der Theaterkapelle
in Friedrichshain, Berlin


»Die MURKELBÜHNE muss leben – Platz, Raum und Unterstützung für ein unverwechselbares Konzept! Matthias Kubusch und Ramona Zimmermann – als künstlerische Leitung – haben seit Jahren auf dem Gebiet der Kinder- und Jugendkulturarbeit unglaubliches geleistet. Das verdient höchste Anerkennung!
Mit Matthias Kubusch habe ich selbst gearbeitet. Er war mein Dramaturg und Mitregisseur u.a. 1998 bei der Inszenierung »Trainsspotting« von I. Welsh am Volkstheater Rostock – eine Koproduktion mit der freien Szene auf dem Kunst – Raum – Schiff »MS – Stubnitz«. Die Produktion war zum Theatertreffen 1998 nominiert und gastierte danach samt Schiff in der damaligen Kulturhauptstadt Europas, in Stockholm. Auch in Rostock leitete er, obwohl nur Gastdramaturg, den Theaterjugendklub. Seine Arbeiten, die ich auch noch an der Volksbühne verfolgen konnte, fielen immer wieder auf durch sein großes Können, Kinder und Jugendliche professionell und lustvoll zu motivieren und mit ihnen Geschichten zu erzählen, die sie betrafen bzw. aus ihrer unmittelbaren Erfahrungswelt poetisch erzählt wurden. Dabei arbeitete er vor allem »Auf Augenhöhe« – sensibel und verantwortungsvoll gab er jedem Spieler Raum für seine besondere und spezielle Begabung. Später in der MURKELBÜHNE sah ich immer wieder ein »Wunderwerk« – Arbeiten, die so verblüfften, erschütterten und tragik-komisch sich mit unserer Gegenwart auseinandersetzten. Überwältigend, wie er die Kinder – Spieler bzw. die Jugendlichen niemals inszenatorisch in eine Form presste, sondern Freiheiten erspielen ließ mit enormer Souveränität und künstlerischem Können. In den Arbeiten sah ich Potentiale an Persönlichkeiten, freie, mündige, solidarische Spieler mit großem emotionalen und intelligenten Körpereinsatz. Keine Erfüllungsgehilfen, sondern Spieler die mit Verantwortung, Wissen und Intuition spielten. Ein kollektives Erlebnis voller Geheimnisse und mit großem Engagement und intensiver Kraft.
Das ist das ungeheure Potential dieser Einrichtung mit diesen Machern und Initiatoren. Das kann keine Schule leisten, was da an Persönlichkeiten zu sehen war und ist! Da wird Theaterspiel zu einem Motor und zu einer Initiative, wo Hoffnung entsteht, entspringt: für ein anderes Miteinander.«

Elfriede Brüning,
Schriftstellerin, Berlin


»Mit großem Bedauern habe ich gehört, dass das Kinder & JugendTheater MURKELBÜHNE zukünftig nicht mehr, wie bisher, in den Räumen des EliasHofs auftreten kann, so dass sie praktisch heimatlos ist. Ich habe selbst mehrere Aufführungen des Theaters gesehen, da mein Urenkel Jasper dort aktiv ist, und ich war jedesmal begeistert von dem Elan, mit dem die jungen Leute dort agieren. Es wäre ein Jammer, wenn die Bühne schließen müsste, Theaterspielen ist für Kinder und Jugendliche der beste Zeitvertreib, den man sich vorstellen kann.
Nun höre ich auch, dass das Theater vielleicht im Thälmannpark ein neues Zuhause findet. Ich drücke den Daumen, dass es klappt und wünsche der MURKELBÜHNE weiterhin ihren verdienten Erfolg.«

Martin Engelmann,
Lektor, Berlin


»Kinder & JugendTheater MURKELBÜHNE – das Understatement könnte kaum größer sein. »Murkel« bedeutet »Knirps, (kleines) Kind«, »murkelig« heißt »verkümmert«. »Murkeln« hingegen meint: »in kleine, unregelmäßige Stücke schneiden«. Diese Erklärung ist gar nicht so uneben: Die kaum mehr durchschaubare Welt in handhabbare Stücke, Theaterstücke zu zerlegen, um Zusammenhänge zu erkennen, Funktionsweisen zu durchschauen, sich selbst zu verorten und schließlich einzugreifen. Aufklärerisch, immer relevant für das Hier und Heute, für das Leben der Kinder und Jugendlichen – so habe ich die Murkelbühne kennengelernt, ob mit kanonischen Texten oder Eigenproduktionen. In Spielplangestaltung, Probenarbeit und Aufführungen steht der moralische Anspruch dem künstlerischen nicht nach, kein L'art pour l'art, sondern die Erfahrung der Verantwortlichkeit sich selbst und der Welt gegenüber.
Spielerisch werden die jungen Akteure fürs Leben stark gemacht. Das kleine Theater strahlt weithin aus. Die Murkelbühne leistet Kultur-, Bildungs-, Freizeit-, Sozial-, Aufklärungs- und Präventionsarbeit. Und sie macht Spaß, Schauspielern wie Publikum gleichermaßen. Das darf nicht verkümmern.«

Åsmund Seip,
Graphikdesigner,
Oslo (Norwegen)


»Man kann sich verstellen, man kann etwas vortäuschen, etwas vorspielen. Das ist aber noch keine Kunst. Kunst kann man nicht vortäuschen. Im Theater kann man sich verwandeln, aus sich heraus gehen, vielleicht auch zu sich kommen. Und ich glaube auch nicht, dass man Inspiration vortäuschen kann, genauso wenig wie man vortäuschen kann, man selbst zu sein. In der Murkelbühne können Kinder und Jugendliche zunächst mal sie selbst sein, ehe sie darüber hinaus gehen und Verwandlungen begreifen und probieren. Sie werden ernst genommen als kreative, schöpferische Menschen, die durch Inspiration, Freude, Selbstbewusstsein und Erforschung tatsächlich Kunst machen. Durch einen Zufall kam ich vor Jahren als Zuschauer in das Theater und arbeite nun schon seit einigen Jahren als Grafikdesigner für das Kinder & JugendTheater MURKELBÜHNE. Als Zuschauer und als Vater finde ich es großartig, dass es in Berlin einen Ort gibt, wo Kinder nicht anders sein müssen als sie sind. Die natürliche Konsequenz davon ist trotzdem Kunst. Das klingt so einfach, ist es aber nicht.
Ich werde weiterhin sehr gerne meine norwegischen Kollegen, Freunde und Verwandte in dieses Theater schicken, wenn sie Berlin besuchen.«

Martin Anker,
Lehrer, Berlin

»Seit mehr als 10 Jahren habe ich die meisten Aufführungen im Kinder & JugendTheater MURKELBÜHNE gesehen und muss sagen: »Ich bin begeistert!«. Was die Kinder und Jugendlichen hier auf die Bühne bringen ist Theater, wie ich es mir wünsche: lebendig, spaßig, nachdenklich, traurig, verrückt – und doch immer echt. Selbst Themen, wo man meint, »die kann doch ein Vierzehnjähriger nicht verstehen«, werden überzeugend dargestellt.
Woran liegt das? Was macht dieses Theater anders als andere?
Meiner Meinung nach liegt das daran, wie hier mit den Kindern und Jugendlichen gearbeitet wird. Einerseits wird auf das Interesse und die Wünsche der »Kids« eingegangen, andererseits werden ihnen schwierige Themen verständlich nahe gebracht und sie werden herausgefordert, diese auf die Bühne zu bringen. Wenn es stimmt, dass wir an unseren Herausforderungen wachsen, dann werden hier im Spiel »Zwerge« zu »Riesen«. Der Beweis zeigt sich in den darstellerischen Leistungen, die auf dieser Bühne gebracht werden, und in der Begeisterung die auf, vor und hinter Bühne zu sehen und zu spüren ist. Wenn die Schule ein Theater wäre, dann doch bitte so wie die Murkelbühne, denn ich gehe gerne hierher … und Schüler auch.«

Robert von Wroblewsky,
Filmregisseur, Berlin

»Die ersten Schritte sind die wichtigsten. In der Kunst, ob Schauspiel, Musik, überall.
Im Kinder & JugendTheaterMURKELBÜHNE machte ich mit 12 Jahren die erste Berührung mit der Bühne. Das Feld an Möglichkeiten und Ideen war enorm, wuchs an, beflügelte, vor allem die Phantasie.
Unterstützer fanden sich, Befürworter, Kritiker, Mitstreiter, kurz, ein fruchtbares Umfeld das wuchs und gedieh und festigte. Es nahm die Angst, etwas zu probieren, auf der Bühne wie im Leben.
Wo ich wäre ohne diesen Beginn? Schwer zu sagen. Die Murkelbühne war schon bei ihrer Gründung 1993 einzigartig, weil es Kinder waren, die sie gründeten.
Ohne diese besonderen ersten Schritte wären ich und viele meiner Kollegen und Bekannten, die ich dort erst kennenlernte, nicht da, wo sie jetzt sind.
Ich werde dem Theater weiter die Treue halten, als Zuschauer, Mitmacher und Theaterpate. Weiter so!«

Prof. Lutz Heusinger,
Kunsthistoriker, Germanist,
Marburg

»Seit einigen Jahren besuche ich immer wieder, wenn ich in Berlin bin, Vorstellungen im Kinder & JugendTheater MURKELBÜHNE. "DER DRACHE" war wieder ein wunderbares Theaterstück, voll politischer Hinweise, mit großem Feuer von den jungen Schauspielern gespielt, einem richtig guten Bühnenbild, einem herrlich gespielten Drachen. Unbedingt weiter so! Unbedingt muss ein neuer Ort gefunden werden! Lassen Sie nicht locker!!!«

Uta Thieme,
Grafikdesignerin,
www.typodesingsbuero.de,
Berlin

»Die Theateraufführungen der Murkelbühne sind ein Geheimtipp – man spürt die Leidenschaft für's Theater und vor allem eine beeindruckende Ensembleleistung. Hier ist jeder einzelne Baustein wichtig – ob Spieler, Bühnenbild, Kostüm, Musik, Licht ... Kartenverkäufer oder Tresenkraft – und gemeinsam wird eine runde Sache draus. Die einen stehen gern im Rampenlicht, andere drehen lieber an den Rädern hinter den Kulissen – man kann sich hier ausprobieren und seinen Platz suchen und finden.
Ich traf die Murkelbühnengründer 1998 – das Fünf-Finger-Jubiläumsplakat entstand und im folgenden Frühjahr feierte die Videospielfilmproduktion »Der 35. Mai oder die Zeit ist kaputt« Premiere in der Wabe! Es folgten einige Postkarten, Plakate, 2006 ein neues Logo und im letzten Jahr die eigene Website.
Inzwischen sind viele Hände und Köpfe dazugekommen – aus dem kleinen Theater wurde großes Theater. Ich wünsche mir noch viele spannende Inszenierungen. Und wer noch nicht da war, dem empfehle ich dringend einen Besuch!«

Katharina Löwe,
Gesangsstudentin / Sopran,
HfM "Hanns Eisler",
Berlin

»Ich war erstaunt! Es ist nun einige Jahre her, als ich die Murkelbühne entdeckte. Ich bin in Hohenschönhausen aufgewachsen.
Einmal im Jahr Krippenspiel, zur Musikschule nach Weißensee radeln, die Jugendclubs als zehnjähriges, überzeugtes Indianerkind meiden!
Ich war beeindruckt… von dieser Theaterbühne und dem Engagement seiner Leiter, da ich so etwas nicht kannte.
In der Murkelbühne setzen sich die Kinder mit Problemen des Alltags, der Gesellschaft, der Politik und historischen Ereignissen auseinander.
Sie lernen sich zu präsentieren, zu behaupten.
Nun frage ich: Was macht PrenzlBerg attraktiv für junge Familien?
Es sind nicht nur die schicken Cafes. Dieser Bezirk bietet Kultur, nach der sich auch Kinder sehnen und die diese auch brauchen.
Deswegen braucht es Unterstützung, deswegen braucht es zahlreiche Theaterpaten!
Ich bin erstaunt! Ich bin begeistert!
Ich bin…überzeugte Murkelianerin!«

Siegfried Langer,
Schriftsteller,
www.siegfriedlanger.de,
Berlin

»Im Laufe der Jahre habe ich viele Produktionen des Kinder & JugendTheaters MURKELBÜHNE gesehen, in einer Video-Produktion sogar als Schauspieler mitgewirkt. Kinder und Jugendliche waren meine Spielpartner, Regisseure, Kameraleute...
Allen Produktionen war gemein, dass sie auf hohem Niveau unterhielten und sowohl Akteure als auch Zuschauer zur Reflexion und zum Nachdenken anregten.
Keinen neuen Spielort zu finden, würde nicht nur für die mitspielenden Kinder und Jugendlichen einen immensen Verlust darstellen, sondern auch für die verantwortlichen Macher hinter den Kulissen, die mit viel Herzblut, Engagement und Können über Jahre ein anspruchsvolles und auch wirtschaftlich funktionierendes Theater etabliert haben.
Nicht zuletzt verlören die Zuschauer!
Für den Kulturstandort Berlin wäre es ein Armutszeugnis.«

Dietmar Lange,
Bildhauer und Galerist,
Groß-Fredenwalde, Uckermark

»Mit großer Freude habe ich seit einiger Zeit festgestellt, dass die Murkelbühne weiterhin so aktiv ist. Sie ist weit mehr als "nur" ein soziales Projekt für Kinder aus dem Kiez.
Da ich das Kinder & JugendTheater MURKELBÜHNE von Beginn an kenne, kann ich sagen, hier wird über Jahre hinweg anspruchsvolles Theater gemacht, und für mich selbst, Familie und Freunde immer wieder sehenswert.
Die Murkelbühne ist kulturell ein fester Bestandteil im Verwaltungsbezirk Pankow von Berlin und weit über dessen Grenzen hinaus bekannt.
Gern wird in der Politik darüber gesprochen, wie wichtig Kunst und Kultur ist. Es sind auch Taten gern gesehen!
Die Murkelbühne verdient die volle Unterstützung auch der Politik, da deren Künstler und alle Beteiligten einen wichtigen Beitrag für die Stadt und deren Menschen leisten.
Es wird ein wichtiger Anteil zur kreativen und sinnvollen Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und Jugendlichen, für Kinder, Jugendliche und Erwachsene geleistet. Diese künstlerische Arbeit kann nicht hoch genug geschätzt werden.«

Martin Ehrlich,
Lehrer und Presbyter der Evangelischen Kirchengemeinde,
Leverkusen-Opladen

»Seit Jahrzehnten verbinden Menschen und Theaterspiel der Murkelbühne Leverkusen mit Berlin. Austauschende Theatergastspiele haben nicht nur involvierte Teilnehmer bereichert sondern sicherlich auch die Kultur beider Städte belebt.
Somit wünschen wir von Leverkusen aus dem Kinder & JugendTheater MURKELBÜHNE eine repräsentative "neue" Spiel- und Probenstätte in Berlin, von wo sie sich in bewährter Weise entfalten und wirken kann.«

Peter W. Küng,
Alt-Gewerkschaftspräsident,
Zürich (Schweiz)

»Dass im Spreebogen vor Angela Merkels Nase die Schweizerflagge (Schweizer Botschaft) weht, ist hinlänglich bekannt. Doch auch in den EliasHof wurde einst eine rotweisse Fahne getragen. Sie bekundete, dass beim 10-Jahre-Jubiläum (2003) der Murkebühne auch ein Schweizer mitfeierte. Dieses Erlebnis - ergänzt mit etlichen Besuchen verschiedener Aufführungen - hatte mir, dem Schweizer, viel Freude gemacht! Ich war tief beeindruckt von der künstlerischen Leistung der Kinder und Jugendlichen. Wo Engagement, Einsatzfreude, Phantasie und Liebe zum gemeinsamen Schaffen bestehen, ist kein Platz für das heutzutage so weit verbreitete Gejammer über die junge Generation. Wenn es das Kinder & JugendTheater MURKELBÜHNE nicht gäbe, müsste man es schleunigst erfinden. Die Murkelbühne, ihre Leiter, die Kinder und Jugendlichen sowie alle Mitwirkenden im Umfeld verdienen Anerkennung und volle Unterstützung. Der erzwungene Wegzug aus dem EliasHof ist schmerzhaft; möge rasch ein neuer Spielort gesichert werden können. Die Murkelbühne muss leben! Ich werde zum 20-Jahre-Jubiläum kommen, versprochen!«

Silvia Remde,
Sozialpädagogin und Familientherapeutin,
Berlin

»Sehr gerne möchte ich Ihnen meine Begeisterung über die "Tomatenoperette" mitteilen. Die Kinder sind sehr spielfreudig, die Musik reißt mit, es ist ergreifend, wie selbstbewusst die Kinder ihre Songs und Lieder singen. Die Kostüme sind toll. Eben keine kleinen "Gemüse", damit man denken kann: was für ein niedliches „Obst-und-Gemüse-Märchen“! Man merkt, dass mit viel Engagement inszeniert wurde und sehr viel Liebe und Aufmerksamkeit in jeder Szene steckt. Außerdem ist es ist eine wunderbare Geschichte. Sie funktioniert, ist rund und guckt sich wunderbar an. Das Stück ist gelungen und begeistert auch die Zuschauer…

Ich hoffe sehr auf weitere Operetten, Komödien, Dramen, Tragödien und meinetwegen auch Opern im Kinder & JugendTheater MURKELBÜHNE. In einer neuen Spielstätte, an einem neuen Ort!«

Maria Thomas,
Schauspielstudentin,
Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch",
Berlin

»Es ist nun einige Jahre her, da bin ich zur Murkelbühne gestoßen (worden). Mit Ballett war ich schon durch und meine Eltern haben überlegt, dass Theater nicht schlecht für mich wäre… Natürlich um meine Freizeit "sinnvoll" zu nutzen. Es erstaunte mich, dass sie mir nicht Sport oder einen Keramikkurs oder Reiten oder Geige vorgeschlagen haben, sondern eben: THEATER. Ich hatte bis dahin keinerlei Vorstellung, was sich dahinter alles verbirgt. Das hat sich rapide geändert, als ich mich dann mit knapp 14 Jahren tatsächlich getraut habe, an die Tür des Kinder & JugendTheaters MURKELBÜHNE zu klopfen. Seit dem habe ich dort viel erlebt, bin mit der Murkelbühne an meiner Seite durch den Rest meiner Kindheit und durch meine gesamte Jugend gegangen. Das Theater hat mir die Möglichkeit gegeben, mich selber zu entdecken. Zum Glück ohne jegliches Selbstfindungstrip-Gehabe, sondern ganz einfach, ganz praktisch, durch Lust, Leidenschaft und Anstiftung zur Welteroberung. Durch die Aufforderung, komplizierte Fragen einfach zu stellen und sie sowohl mit Wissen als auch phantasievoll zu beantworten. Ich bin jetzt tatsächlich den Weg gegangen, habe Schauspiel an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch« studiert und arbeite nun an einem Theater in Baden-Württemberg. Und hier in der Murkelbühne hat das alles angefangen. DANKE! Weiter so und viel Erfolg am neuen Ort!!!«

Annette Selle,
Kunstlehrerin und Malerin,
Berlin

»Es ist der erste Tag von mehreren eines Theaterworkshops der Paul-und-Charlotte-Kniese-Schule (Sonderschule für Sehbehinderte und Förderzentrum) in den Räumen der Murkelbühne. Zwanzig Schüler der Oberstufe unterschiedlicher Jahrgänge mit verschiedenen sozialen Geschichten, mit verschiedenen Verhaltensausprägungen, mit verschiedenen Lebenserfahrungen und –erwartungen, mit verschiedenen Handycaps und den entsprechenden Beeinträchtigungen sitzen mit den Theaterleuten der Murkelbühne, meinem Kollegen und mir in einem Stuhlkreis und reflektieren den Tag und alle LÄCHELN, alle lächeln mit einer inneren Zufriedenheit. Was für ein wunderbares Bild!
Später folgte eine sehr intensive Woche des Theaterspielens, in der die Jugendlichen fast beiläufig an sich gearbeitet haben, hart gearbeitet haben, eigene innere Grenzen verschoben haben. Und sie haben immer wieder dabei GELÄCHELT, weil sie in ihrer Individualität gesehen wurden, weil sie gestärkt wurden und weil sie nachhaltig Lebensbereicherndes gelernt haben.
Wenn wir die Verantwortung dieser Generation gegenüber ernst nehmen, ist es unablässig, solche Institutionen wie die Murkelbühne, in der Kind zugewandte, kompetente, leidenschaftliche Menschen solche Einflüsse auf Kinder und Jugendliche haben können, zu unterstützen und die Basis für eine kontinuierliche Arbeit zu ermöglichen.«

Kerstin Heymann,
Freischaffende Künstlerin,
Berlin

»Zum Zusammenleben und zur Persönlichkeitsentwicklung gehört die Auseinandersetzung mit Anderen und die Frage ist, wo diese für Kinder und Jugendliche außerhalb der Schule eigentlich noch wirklich stattfinden kann. Für eine Gesellschaft, die sich offenbar tendenziell vom Gemeinsamkeitsgedanken wegentwickelt, ist ein Ort wie die Murkelbühne, dessen Funktionieren auf einem Zusammenspiel und dem Respekt für Andere basiert, einfach wertvoll und wichtig erhalten zu werden.
Bewundernswert wie Kinder und Jugendliche dort mit Lust, Ausdauer und Kontinuität die oft schwierigen Themen bearbeiten lernen und wie das gemeinsam Erdachte, Ausprobierte und Gespielte Eigenverantwortlichkeit fordert und fördert.
Wo der Raum gegeben wird, diese Energien in so wunderbarer Weise umzusetzen, sollten sich auch unbedingt Räume finden lassen, um dieses auf mehreren Ebenen funktionierende Theater auch weiterhin erlebbar zu machen. Die diesjährigen Inszenierungen zeigen einmal mehr, dass auch den Zuschauern durch ein Weiterbestehen der Murkelbühne in Zukunft wieder Qualität, Tiefe, Witz und Denkanstöße garantiert seien.
Mit den besten Wünschen für einen Platz, an dem weitergespielt wird!«

Christiane Mittmann und Frank Mittmann (Leiter der Werkstätten der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz),
Berlin

»Bei unseren Theaterbesuchen im Kinder & JugendTheater MURKELBÜHNE sind uns der hohe Anspruch der Inszenierungen und die fantastischen Schauspieler/innen ganz besonders in Erinnerung geblieben. Diese Qualität zu erreichen und über so lange Zeit in allen Kursen und Ensembles zu halten, ist vor allem Matthias Kubusch, Ramona Zimmermann und dem tollen Team drumherum (auch im technischen Bereich!) zu verdanken. Was kann es Schöneres geben, als junge und ganz junge Menschen für Literatur, für Theater, für das Begreifen von Welt zu begeistern? Hut ab und weiter so!«

Christian Maier,
Sculpture Berlin / Uferhallen (www.sculptureberlin.de),
Berlin

»Wer jemals das Kinder & JugendTheater MURKELBÜHNE besucht hat, kommt nicht umhin vollen Lobes über selbiges zu berichten. Wer das Glück hat, sein Kind hier spielen zu sehen, ist voller Stolz und Dankbarkeit für die Macher/innen dieses Theaters, das auf höchstem Niveau in dieser Form einmalig in Berlin ist.
Dass dieser Wert anerkannt wird und dafür ein Ort, eine neue Spielstätte geschaffen werden muss in Berlin, sollte keine Frage sondern eine Selbstverständlichkeit sein.
Veränderungen bieten immer auch Chancen. Für einen Neuanfang, für eine Verstärkung und Entwicklung der Arbeit. Die Qualität der Inszenierungen, die Auswahl und Entstehung der Stücke, die Authentizität und Spielfreude der Teilnehmer/innen, die ihresgleichen sucht, sprechen für sich. Das Theater ist auf Augenhöhe mit etablierten Institutionen dieser Stadt anzusiedeln. Es ist an der Zeit, dass diese künstlerische Vermittlung und Praxis in Verbindung von zeitgenössischem Theater und klassischem Theater, Autoren- und Regietheater für, mit und von Kindern und Jugendlichen, erkannt wird, dass dieses Juwel endlich weitreichende Unterstützung findet: Die MURKELBÜHNE verdient eine vollwertige Spielstätte!«