Neuigkeiten

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> »Spielzeit-Ende« Die 20. Spielzeit im Resümee Mehr dazu...
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> »JEDERMANN-Aktionschor« Sänger/innen gesucht! Mehr dazu...
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100 x 100 Theaterpatenaktion
Informationen im Theaterbüro
Telefon (030) 448 33 54
info@spiel-doch-selber.de

Theaterpaten gesucht!

Wir suchen 100 Theaterpaten, die jeweils mindestens 100 Euro für die weitere Arbeit des Theaters spenden. Mehr als 50 Theaterpaten machen bereits mit, wir suchen weiter und freuen uns über alle, die helfen können.
Schon mit dabei u.a. Walfriede Schmitt, Florian Martens, Sybille Waury, Harald Schrott, Inka Bause, Christoph Schneider (RAMMSTEIN), Dr. Christine Wedler (Asca GmbH), Hans-Conrad Walter (Agentur Causales, www.kulturmarken.de), Kay Clement (Brillen in Berlin), Klaus Kordon (Schriftsteller) u.v.a.m.

»DER TROPFEN«
Drehzeit gestartet!
Informationen
Tel. (030) 448 33 54
info@spiel-doch-selber.de www.DerTropfen.eu

Filmprojekt »DER TROPFEN«

Spielfilmprojekt gestartet!

»DER TROPFEN – Ein Roadmovie«

Das Theater hat Mitte der 90er Jahre seine Filmarbeit begonnen. Es entstanden thematische Reportagen (»Ein Stück Angst«, »Deutschlandbilder«), mehrere Krimis (»Herbstblüten« oder »Der Fall Blaschke«), Kurzfilme (»Soldat, Soldat«) und auch ein großer Spielfilm, die Verfilmung eines Kinderbuchs von Erich Kästner »Der 35. Mai oder Die Zeit ist kaputt«. Einer der damaligen Initiatoren und Hauptprotagonisten der Filmarbet, Robert von Wroblewsky, plant nun gemeinsam mit Matthias Kubusch den Spielfilm »DER TROPFEN – Ein Roadmovie«. Es ist ein Projekt von »SchauHausKollektiv«, einer Kooperation von»Vorwärts-Film«, dem »Kinder & JugendTheater MURKELBÜHNE« und dem »Volkstheater Schwarzwurzel« (Steinach/Thüringen). Ab sofort können Sie, könnt Ihr mitmachen und die weitere Filmarbeit des Theaters finanziell unterstützen als Theaterpaten!

Titelmotiv »Endlich frei«
von Ronald Bolza

Endlich frei

FREIHEIT MACHT ARBEIT!

Wie Kanonendonner klingen diese drei Worte. Wie eine Losung und Forderung. Man kann sie skandieren und Palastmauern erzittern lassen ... Man kann aber auch genervt die Augen nach innen drehen und stöhnen »Freiheit macht Arbeit!«.
Wenn sie denn erkämpft ist, die FREIHEIT, was so oft und erfolgreich ja gar nicht vorkommt, dann wird sie in der Regel verwaltet, sie nutzt sich relativ schnell ab. Dinge, die man eben noch mit bebender Stimme und rotem Kopf erkämpft hat, sind kurz darauf schon selbstverständlich. Oder kehren sich sogar um. Als 1848 die deutsche »Märzrevolution« stattfand, forderten die Menschen unter anderem, dass sie in der Öffentlichkeit rauchen dürfen. Das war bis dahin verboten. Eine Forderung, die mit Barrikadenkampf durchgesetzt wurde. Wie ist das heute? Wer schränkt mit Rauchen und Nichtrauchen wessen Freiheit ein oder nicht? Aber das ist nur ein Randbeispiel. Es gibt gravierendere Fragen, die man sich stellen kann bei diesem Thema. Grundsätzliche Fragen! Was ist denn Freiheit überhaupt? Lohnt sie sich tatsächlich? Und wenn, für wen besonders? Und warum?
Und was steht eigentlich in dem Roman »Arbeit macht frei« (1872) von Lorenz Diefenbach? Ist das der Erfinder eines Slogans, den der Nationalsozialismus – wie so vieles – später für sich missbraucht hat?
Die 20. Spielzeit hält einiges bereit. Wir werden wie immer versuchen, das Schwere verständlich zu machen, das Eindeutige in Frage zu stellen, den Blick zu schärfen und Kanonendonner zu vermeiden. Der Kurs 16+ »ExEMBLE!« bereitet in diesem Sinne ein besonderes Stück vor: »Operette« von Witold Gombrowicz ...